Winterbaden, also das Baden in eiskaltem Wasser, soll viele positive Effekte haben. Unter anderem soll es das Immunsystem stärken. Doch stimmt das auch?
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Seit sechs Jahren treffen sich die Frauen und Männer von den Hasselfelder Eisperlen wöchentlich zum Eisbaden. Anfänger müssen langsam mit der Gewöhnung an das eiskalte Wasser beginnen. Aber ist das auch gesund? Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Winterbaden wird ein kurzes Bad in rund null Grad kaltem Wasser bezeichnet.
  • Der Sport soll positive Effekte auf den Kreislauf und das Immunsystem haben.

Mit den sinkenden Temperaturen wird auch wieder vermehrt im eiskalten Wasser gebadet. Viele Fans des Sports schwören auf das Winterbaden und dessen positive Effekte. So soll es den Kreislauf verbessern und das Immunsystem stärken.

Wissenschaftliche Beweise gibt es für diese Behauptungen aber keine, wie die Nachhaltigkeitplattform «Utopia.de» schreibt.

Dennoch konnte eine Studie der MDPI zeigen, dass sich das Baden in eiskaltem Wasser positiv auf die Gefässe auswirkt. Damit wird sie Durchblutung angeregt. Auch soll das Eisbaden den Hormonhaushalt positiv beeinflussen.

Trotzdem ist bei der Sportart Vorsicht geboten. Anfänger sollen sich erst langsam an das kalte Wasser gewöhnen, sonst droht ein Kälteschock. Ausserdem sollte man nie alleine Baden gehen.

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