Eine norwegische Studie hat gezeigt, dass Kinder, welche zuvor an Covid-19 erkrankt sind, häufiger auch mit Diabetes diagnostiziert werden.
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Ein Kind, dass an Covid-19 erkrankt ist, birgt ein höheres Risiko, auch an Diabetes zu erkranken. (Symbolbild) - Pixabay
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Das Wichtigste in Kürze

  • Covid-19 kann bei Kindern in seltenen Fällen zu Diabetes führen.
  • Das Risiko sei zwar gering, man wolle aber die Öffentlichkeit darauf hinweisen.
  • Anhaltender Durst, häufiges Urinieren und Gewichtsverlust sind typische Diabetes-Symptome.

Covid-19 erhöht bei Kindern das Risiko für Diabetes Typ 1. Auf diese Erkenntnis sind norwegische Forscher gestossen, nachdem sie den Gesundheitsverlauf von 1,2 Millionen Jugendlichen aus Norwegen untersucht haben.

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Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung und verhindert die angemessene Regulierung des Blutzuckers durch Insulin. - Pixabay

Die Studie stammt von Hanne Løvdal Gulseth und Dr. German Tapia vom norwegischen Institut für Öffentliche Gesundheit in Oslo, Norwegen, und ihren Kollegen. «Unsere landesweite Studie deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Covid-19 und Typ-1-Diabetes hin», schreibt Gulseth zu ihrer Publikation in «EurekAlert!».

Das absolute Risiko, mit Diabetes Typ 1 diagnostiziert zu werden, sei von 0,08 auf 0,13 Prozent angestiegen. Das sei zwar noch immer gering, versichert die Forscherin. Die meisten Kinder und Jugendlichen werden durch das Coronavirus kein Diabetes entwickeln.

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Menschen mit Diabetes Typ 1 sind lebenslang auf die Gabe von Insulin angewiesen. - Keystone

Für Gulseth, Tapia und ihre Kollegen sei es aber wichtig, dass Eltern und Gesundheitspersonal wissen, wie sich Typ-1-Diabetes äussert. Zu den typischen Symptomen gehören demnach anhaltender Durst, häufiges Urinieren, extreme Müdigkeit und plötzlicher Gewichtsverlust.

Die Studie untersuchte den Gesundheitsverlauf von 1,2 Millionen Kindern und Jugendlichen aus Norwegen über zwei Pandemie-Jahre hinweg.

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