Mondfinsternis

    Mondfinsternis am Freitag lässt den Mond rötlich erscheinen

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    Zürich,

    Eine partielle Mondfinsternis erwartet Europa am Freitagmorgen. Der Mond erscheint dabei teilweise rötlich.

    Mondfinsternis
    Die Mondfinsternis sorgt am Freitagmorgen für ein besonderes Himmelsspektakel. - NASA

    Am 28. August schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond und wirft ihren Schatten auf den Vollmond. Die partielle Mondfinsternis beginnt in Mitteleuropa gegen 4.34 Uhr und erreicht kurz nach 6 Uhr ihren Höhepunkt.

    Dann sind rund 93 Prozent der Mondscheibe vom dunklen Kernschatten der Erde bedeckt. Wie «SRF» berichtet, dürfte der verbleibende helle Rand den Mond dabei besonders auffällig erscheinen lassen.

    Die rötliche Färbung entsteht, weil die Erdatmosphäre Sonnenlicht filtert und rote Lichtanteile zum Mond gelangen. Je nach Atmosphäre und Wetter kann die Farbe von bräunlich bis kupferrot reichen.

    Mondfinsternis fast vollständig sichtbar

    In Europa bestehen regional unterschiedliche Möglichkeiten, das Himmelsschauspiel zu beobachten. «Euronews» zufolge sind unter anderem Spanien, Italien, Frankreich, Portugal und Deutschland teilweise gut geeignet.

    Willst du die Mondfinsternis beobachten?

    Spanien bietet günstige Bedingungen, wobei der gesamte Ablauf vor allem auf den Kanaren und in Teilen des Landes sichtbar ist. In Italien gelten unter anderem Neapel, Rom und Venedig als mögliche Beobachtungsorte mit vergleichsweise wenig Bewölkung.

    In Portugal beginnt die partielle Phase bereits um 2.23 Uhr Ortszeit und endet erst am Morgen. Für Lissabon, Amadora, Braga und Coimbra werden derzeit vergleichsweise gute Wetterbedingungen erwartet.

    Warum die Mondfinsternis rötlich wird

    Das Ereignis folgt rund zwei Wochen auf die Sonnenfinsternis vom 12. August. «GEO» erklärt, dass solche Finsternisse zeitlich zusammenhängen, weil sich der Mond innerhalb eines Umlaufs auf die gegenüberliegende Erdseite bewegt.

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    Bei einer Mondfinsternis gerät der Mond in den Erdschatten, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht. (Archivbild) - keystone

    Bei einer Mondfinsternis steht diesmal die Erde zwischen Sonne und Mond und ihr Schatten trifft den Erdtrabanten. Da die Mondbahn gegenüber der Erdbahnebene geneigt ist, entstehen solche Ereignisse allerdings nicht bei jedem Vollmond.

    Das Maximum wird gegen 6.13 Uhr erreicht, doch der Mond steht dann bereits sehr tief am Horizont. «GEO» zufolge geht er in Deutschland bereits um 6.29 Uhr unter, während die Morgendämmerung die Beobachtung zusätzlich erschwert.

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    Kommentare

    User #4451 (nicht angemeldet)

    Wir werden alle Sterben! Blutmond! Die Vampirius kommen raus! 😮😆!

    User #8465 (nicht angemeldet)

    Ja, und mit genug Alk in der Rübe siehst Du ihn gleich zweimal! Also doppeltes Vergnügen! Nur dumm, dass der Himmel voller Wolken sein wird, aber ja, nice try.

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