Mondfinsternis

    Die Mondfinsternis und Christoph Columbus

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    Jamaika,

    Im Jahr 1504 nutzte Columbus eine Mondfinsternis, um die jamaikanischen Einheimischen zu beeindrucken und seine Mannschaft vor dem Hungertod zu retten.

    mondfinsternis
    Eine Mondfinsternis ist ein atemberaubendes Naturspektakel – das sich Christoph Columbus im Jahr 1504 zu Nutze machte. - keystone

    Vor wenigen Tagen hat ein Blutmond einen grossen Teil der Schweizerinnen und Schweizer begeistert. Doch vor hunderten Jahren war das Phänomen nur Wenigen bekannt – und versetzte dementsprechend Viele in Angst und Schrecken.

    So nutzte Christoph Columbus im Februar 1504 sein Sternenwissen aus. Zusammen mit seinen Männern strandete er damals in Jamaica und war abhängig von den Einheimischen.

    Doch eines Tages wollten diese das hungrige Heer nicht mehr mit Lebensmitteln versorgen, berichtet der «Guardian».

    Columbus machte sich Mondfinsternis zu Nutze

    Columbus bediente sich daraufhin seines Wissens, um das Überleben seiner Männer zu sichern: Anhand der astronomischen Tabellen des deutschen Mathematikers Regiomontanus konnte er berechnen, dass am 29. Februar eine totale Mondfinsternis bevorstand.

    Hast du die Mondfinsternis am 8. September am Nachthimmel verfolgt?

    Columbus warnte die Einheimischen, der Mond würde verschwinden, wenn sie ihm keine Nahrung lieferten. Als der Mond am Abend tatsächlich rot wurde und verschwand, gerieten die Bewohner in Panik.

    Eine clevere List mit Hilfe der Wissenschaft

    Das Naturereignis erschien den Einheimischen wie ein Zeichen göttlichen Zorns. Columbus nutzte sein Wissen über die Mondfinsternis, um Macht und Einfluss zu sichern.

    Er behauptete, er könne den Mond zurückholen, wenn sie seine Männer wieder versorgten. Aus Angst kooperierten die Einheimischen sofort und lieferten genug Proviant für die Besatzung.

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    Christoph Columbus bediente sich eines Tricks um die Mondfinsternis für sich zu nutzen. - Keystone

    Wenig später erschien der Mond wieder. Die Einheimischen hielten Colombus daraufhin für einen mächtigen Mann mit himmlischen Kräften.

    Die Legende und ihre Quellen

    Diese Geschichte gilt bis heute als Lehrbeispiel für die Macht astronomischer Kenntnisse. Laut «Space.com» und Fachportalen setzten sich ähnliche Erzählungen in der Vergangenheit mehrfach durch.

    Columbus selbst berichtete von diesem Trick in seinen Aufzeichnungen. Historiker wie David B. Foran und Medien wie «Deutschlandfunk» erzählen die Geschichte als eindrückliches Beispiel für Wissenschaft als Werkzeug.

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    Kommentare

    User #4371 (nicht angemeldet)

    Die 80% Schafe werden auch mit Hilfe der KI die Flache-Erde nicht verstehen können! Der Blut-Mond, wird im Erdschatten, von der dunklen Nachtseite der Erde rot angeleuchtet!!! Die Augen sind nutzlos, wenn der Geist blind ist. 😹

    User #5967 (nicht angemeldet)

    Mond ja der Mond.

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