Studie

Lebenserwartung steigt nicht mehr so schnell

Keystone-SDA
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Deutschland,

In hochentwickelten Ländern, darunter auch die Schweiz, steigt die Lebenserwartung Prognosen zufolge langsamer als zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Lebenserwartung
Ältere Menschen in hochentwickelten Ländern wie der Schweiz profitieren weiterhin von steigender Lebenserwartung, doch das Tempo des Anstiegs hat sich deutlich verlangsamt. (Symbolbild) - dpa

Die Lebenserwartung in hochentwickelten Ländern steigt Prognosen zufolge weniger schnell als noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Das gilt auch für die Schweiz.

Die Prognosen zeigten, dass die Lebenserwartung der zwischen 1939 und 2000 Geborenen langsamer wachse als in der Vergangenheit, berichtete das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock am Dienstag. Keine dieser Generationen werde im Durchschnitt ein Alter von 100 Jahren erreichen.

Das internationale Forschungsteams untersuchte für die Studie Daten aus 23 Ländern mit hohem Einkommen und niedriger Sterblichkeit. Mit Hilfe von sechs unterschiedlichen statistischen Methoden zur Sterblichkeitsprognose schätzten sie die künftige Entwicklung der Lebenserwartung.

Aus heutiger Sicht stieg die Lebenserwartung zu Beginn des 20. Jahrhunderts in schwindelerregendem Tempo an. Während die im Jahr 1900 geborenen Menschen ein Durchschnittsalter von 62 Jahren erreichten, wurden die 1938 geborenen im Schnitt etwa 80 Jahre alt.

Faktoren hinter dem Rückgang der Steigerungsrate

Von 1900 bis 1938 stieg die Lebenserwartung mit jeder neuen Generation damit um etwa fünfeinhalb Monate. Für die zwischen 1939 und 2000 Geborenen verlangsamte sich der Anstieg der Studie zufolge jedoch auf etwa zweieinhalb bis dreieinhalb Monate pro Generation.

Grund sei vor allem, dass schnelle Langlebigkeitsgewinne in der Vergangenheit weitgehend auf eine verbesserte Lebenserwartung in sehr jungen Jahren zurückzuführen waren. So sank zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Kindersterblichkeit unter anderem aufgrund medizinischer Fortschritte rapide.

Die Sterblichkeit in diesen Altersgruppen ist der Studie zufolge in den untersuchten Ländern so niedrig, dass es kaum noch Spielraum für Verbesserungen gibt. Selbst wenn sich die Überlebensrate von Erwachsenen und älteren Menschen doppelt so schnell verbessern würde wie prognostiziert, könnte die Lebenserwartung mit den raschen Zuwächsen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mithalten.

Kommentare

User #5006 (nicht angemeldet)

Geburten gehen auch zurück zum Glück.Vasektomien steigen rabid,super.Ziel Weltbevölkerung 3 Milliarden.

Minimaus

Wer will schon 100 werden? Im Altersheim rumsitzen? Das ist keine Lebensfreude mehr habe das bei meiner Grossmutter gesehen, ab 96 war sie im Pflegeheim. Konnte nur mit mühe laufen sass den ganzen Tag im Stuhl und wartete auf den Tod. Dazu die Medikament die sie am leben hielten. Ja die Pharma freuts. Ab 50 wollen einem alle Medis verkaufen, dadurch wird mN von den Nebenwirkungen kränker, da braucht für das eine Medikament noch ein weiteres, weil auf einmal die Nieren nicht mehr wollen oder durch Medikamente das Cholesterin steigt usw. Hatte Borreliose und Herzschwäche dadurch, jetzt wieder gut, habe schon ein Medi reduziert, ab Oktober geht das nächste weg, da es den Cholesterin erhöht und Nieren schädigt. Habe mich geweigert auch noch gegen Cholesterin zu nehmen, da dasnoch mehr Nebenwirkungen hat, wie Muskelschwund. Auch haben irgendwelche Pharma gesagt 6.5 cholesterin ist zu hoch, jetzt mit 5.2 haben alle ab 40ig Cholesterin. Dabei braucht der Körper das Cholesterin genau wie alles andere

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