Freiburger Studie zeigt Grenzen von Übersetzungstools
Digitale Übersetzungshilfen wie Google Translate oder Deepl fördern den Wortschatz und die Textgenauigkeit, haben aber keinen Einfluss auf sprachliche Komplexität. Zu diesem Schluss sind Forschende des Instituts für Mehrsprachigkeit der Universität Freiburg gekommen.

Die Grenzen dieser Tools zeigen sich zudem in der spontanen mündlichen Interaktion sowie in der Förderung interkultureller Kompetenzen, wie aus einer Mitteilung der Universität Freiburg vom Mittwoch hervorgeht. Deshalb bleibe die Fähigkeit zentral, die Ergebnisse kritisch zu bewerten und einzuordnen.
Insbesondere schriftliche Aufgaben – etwa beim Formulieren oder Überarbeiten von Texten – könnten die Übersetzungsprogramme hingegen übernehmen. Die Forschenden plädieren dafür, die Tools gezielt in den Unterricht zu integrieren und didaktische Konzepte dafür zu entwickeln.
Die Universität Freiburg untersuchte im Rahmen der Studie, wie Lernende und Lehrpersonen an Berufsschulen digitale Hilfsmittel nutzen und welchen Mehrwert sie darin sehen. Neben einer Befragung führten die Forschenden drei empirische Studien zum Thema durch.














