Grippe

Experten warnen vor Unterschätzung der Influenza

Samantha Reimer
Samantha Reimer

Österreich,

Influenza belastet Lunge, Herz und Co. stark. Experten raten dringend zur jährlichen Impfung, speziell für ältere Menschen.

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Eine Spritze für eine Influenza-Schutzimpfung.(Symbolbild) - Keystone

Alle Jahre wieder beginnt die Influenzasaison meist im Januar und dauert bis Ende März. Die echte Grippe verläuft oft heftig mit schnellem Beginn und hohem Fieber.

Rund 1300 Menschen sterben jährlich an Influenza

Die Erkrankung betrifft den ganzen Körper, betont das Bundesgesundheitsministerium («BMG»).

Zwischen 5 und 10 Prozent der Erwachsenen erleiden Influenza, bei Kindern sind es bis zu 20 Prozent. Die Krankheit erhöht jährlich die Sterberate, vor allem bei älteren Menschen und Vorerkrankten.

In Österreich sterben durchschnittlich 1300 Personen pro Jahr an Folgen der Influenza, oft sekundär durch Herzinfarkte oder Schlaganfälle. So geht es aus dem Bericht des «ORF» hervor.

Hohes Risiko für 70-plus und Vorerkrankte

Für Menschen über 70 Jahre und chronisch Kranke ist die Grippe besonders gefährlich. Komplikationen wie bakterielle Lungenentzündungen können eine langfristige Intensivbehandlung notwendig machen.

Die Folge sind häufig dauerhafte Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit, so ein Experte der MedUni Wien. Die Belastung des Gesundheitssystems durch schwere Verläufe und zahlreiche Krankenstände ist laut dem «ORF» enorm.

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Die Symptome einer Influenza können vielfältig sein. (Symbolbild) - Depositphotos

Die Viren verändern sich ständig und können unser Immunsystem täuschen. Daher ist eine jährliche Impfung wichtig, um die Krankheitslast zu verringern.

Neue Impfstoffalternativen für ältere Menschen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Menschen ab 60 Jahren eine jährliche Impfung mit einem Hochdosis- oder einem MF-59-adjuvantierten Influenza-Impfstoff. Diese Impfstoffe sind wirksamer als Standardimpfungen, teilt der Gemeinsame Bundesausschuss mit («G-BA»).

Die Impfung schützt nicht immer vor einer Infektion, kann aber schwere Verläufe deutlich mildern. Experten betonen: Auch wer jung und gesund ist, sollte die Gefahr der echten Grippe nicht unterschätzen.

Lässt du dich gegen Influenza impfen?

Die Impfung bleibt laut dem «BMG» der beste Schutz vor schweren Erkrankungen und Folgekomplikationen.

Influenza sollte bei Risikogruppen ernst genommen werden

Wer Symptome wie plötzliches hohes Fieber, starken Husten und Gliederschmerzen zeigt, sollte ärztlichen Rat suchen. Besonders bei Risikogruppen ist laut dem «BMG» eine frühzeitige Behandlung wichtig, um Komplikationen zu vermeiden.

Insgesamt bleibt die Grippe eine ernsthafte Bedrohung, die trotz Covid-19-Pandemie weiterhin jährlich tausende Menschen schwer trifft. Das Bewusstsein für Schutzmassnahmen und Impfung ist deshalb entscheidend, mahnen Experten mehrfach eindringlich.

Kommentare

Minimaus

Wow wie wenn es die Influenza seit gestern gibt, Hauptsache die Pharma verdient genug. Alles auf mrna dieser Mist

User #7379 (nicht angemeldet)

ja ja, die Experten

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