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    Coronavirus: Impfung ist gemäss Studie gut für mentale Gesundheit

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    USA,

    Die Impfung gegen das Coronavirus verringert das Risiko einer Depression um bis zu 15 Prozent. Dies sagen Forscher nach Befragungen von über 8000 Menschen.

    Coronavirus
    Die Impfung gegen das Coronavirus ist laut einer Studie gut für die Psyche. - Pixabay, Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Corona-Pandemie hat die mentale Gesundheit strapaziert.
    • Nach der Impfung verringern sich laut einer Studie aber die Anzeichen einer Diskussion.
    • Dies könne am aktiveren Sozialleben und weniger eingeschränkten Berufsleben liegen.

    Die Impfung schützt zuverlässig vor dem Coronavirus und hat nur geringe Nebenwirkungen. Dies haben Studien aufgezeigt. Sie erlaubt Lockerungen und ein normaleres Leben, dies beweisen Regierungen auf der ganzen Welt. Und die Impfung hat laut einer neuen Studie auch einen positiven Effekt auf die mentale Gesundheit.

    Die Psyche wurde während der Pandemie des Coronavirus stark belastet: Über Monate war das soziale und berufliche Leben stark eingeschränkt. Zudem machte man sich Sorgen wegen einer möglichen Ansteckung und eines schweren Verlaufs.

    Algorithmus
    Ein Forschungsteam hat einen Algorithmus zur Vorhersage von Psychosen entwickelt. (Symbolbild) - dpa

    Ein US-Forscherteam hat zwischen Dezember 2020 und März 2021 über 8000 Erwachsene regelmässig über ihren mentalen Zustand befragt. Die nun publizierten Ergebnisse zeigen klar: Nach der Impfung werden die Anzeichen einer leichten Depression seltener als bei Ungeimpften. Das Risiko einer schweren Depression war 15 Prozent geringer.

    Die Forscher vermuten verschiedene Gründe dahinter: Einerseits sind die Sorgen über eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus und einen schweren Verlauf geringer. Andererseits können geimpfte Personen wieder sozial aktiver sein. Auch die beruflichen Einschränkungen sind weniger.

    Ging es Ihnen nach der Impfung mental besser?

    Bei den Befragten handelte es sich aber um Personen mit hoher Impf-Priorität. Also Ältere, solche mit Vorerkrankungen oder Pfleger und Ärztinnen. Zudem war der Effekt bereits nach der ersten Spritze festzustellen.

    Die Forscher räumen ein, dass neben der Impfung auch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten. So wurde im Befragungszeitraum der Stimulus-Check ausgehändigt, was ebenfalls einen positiven Effekt auf die Psyche gehabt haben könnte.

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