Mutationen: Biontech arbeitet schon an Impfung gegen Super-Variante

    Annina Häusli
    Annina Häusli

    Deutschland,

    Die Impfkampagnen gegen das Coronavirus laufen auf Hochtouren, doch die Gefahr einer immunen Super-Mutante steigt. Biontech hat aber gute News.

    mutationen
    Schriftsteller Franz Hohler (77) erhält im Referenz-Impfzentrum EBPI am Hirschengraben von einer medizinischen Angestellten eine Corona-Impfung. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die steigenden Corona-Zahlen führen zu einer Herausforderung für die Impfung.
    • So steigt die Wahrscheinlichkeit einer Mutation, gegen welche ein Impf-Pieks nicht hilft.
    • Bei Biontech arbeitet man an einer Möglichkeit, den Impfstoff schnell anpassen zu können.

    Es wäre das schlimmste, was aktuell passieren könnte: Mutationen des Coronavirus, welche immun gegen die Impfungen von AstraZeneca, Moderna und Biontech/Pfizer sind.

    Genau davor warnt der deutsche Kanzleramtsminister Helge Braun am Sonntag. «Wir sind in der gefährlichsten Phase der Pandemie», sagte der CDU-Politiker der «Bild am Sonntag».

    Coronavirus: Macht Super-Mutante alles kaputt?

    «Wenn parallel zum Impfen die Infektionszahlen rasant steigen, wächst die Gefahr, dass die nächste Virus-Mutation immun wird gegen den Impfstoff.» Dies erläuterte der promovierte Arzt. «Dann bräuchten wir neue Impfstoffe, dann müssten wir mit dem Impfen wieder ganz von vorne beginnen.»

    coronavirus
    Helge Braun warnt vor einer Super-Mutante des Coronavirus. - POOL/AFP/Archiv

    Das klingt alles andere als gut. Dann wäre der ganze Fortschritt der letzten Monate futsch, ein neuer harter Lockdown drohte. Wie schnell könnte eine neue Impfung auf den Markt kommen? Reichen ein paar Wochen, oder müssten wir wieder mehr als ein Jahr warten?

    Werden Sie sich impfen lassen?

    Biontech-Gründer Ugur Sahin kann beruhigen. Zur «Bild» sagte er, dass sie an einer Blueprint-Studie arbeiten. «Wenn die erfolgreich ist, können wir beim Auftauchen einer Super-Mutante den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anpassen.» Dies, ohne dabei eine klinische Studie durchführen zu müssen.

    ugur sahin
    Ugur Sahin, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens Biontech. - Keystone

    Mit anderen Worten: Es wäre also doch nicht alles verloren, innert kurzer Zeit könnte ein neuer, wirksamer Impfstoff gegen Mutationen entwickelt werden.

    Kommentare

    Weiterlesen

    4 Interaktionen
    Hongkong
    Coronavirus Impfung
    10 Interaktionen
    Bis Ende April
    Coronavirus Impfung Studie
    172 Interaktionen
    Empfehlung

    MEHR IN NEWS

    Meltingen SO
    Meltingen SO
    1 Interaktionen
    Brüssel
    sdf
    2 Interaktionen
    Regeln
    1 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    -
    Fehlte an Party
    1 Interaktionen
    Berlin/Schönefeld
    1 Interaktionen
    Drohnen-Alarm
    4 Interaktionen
    München/Hamburg