Zwölf Euro: Erstmals Eintritt am Kölner Dom kassiert
Seit Mittwoch kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro – etwa elf Franken. Am Morgen kauften die ersten Menschen vor Ort ihre Tickets, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur (dpa) beobachtete. Seit 9.00 Uhr wird am Haupteingang erstmals kassiert.

Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals in der westdeutschen Stadt gedeckt werden, wie das Domkapitel mitteilte. Der Preis gilt an den meisten Tagen und für die meisten Menschen – es gibt aber auch Ausnahmen.
So soll das Weltkulturerbe mit mehr als 600 Jahren Bauzeit laut Domkapitel jährlich an bestimmten Tagen kostenfrei für alle sein: vom 6. Januar (Fest der Heiligen Drei Könige) bis zum darauffolgenden Sonntag, am 1. Mai (Tag der Arbeit) und am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) sowie zur Dreikönigswallfahrt Ende September.
Zudem soll der Dom für Gottesdienstbesucher, Betende sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins über den Nordeingang demnach kostenfrei bleiben, während am Westeingang Eintritt kassiert wird. Ausgenommen von den neuen Ticketpreisen sind ausserdem Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit Schwerbehinderung.
«Der kostenfrei zugängliche Gebetsbereich ist ein wichtiger Bestandteil des neuen Besuchskonzeptes. Der Kölner Dom bleibt auch künftig ein Gotteshaus, das Menschen für ihr Gebet und zur persönlichen Einkehr offensteht», betont Markus Frädrich vom zuständigen Domkapitel.














