Die Beteiligung am «Zensus 2021» mit dem Stichtag 21. März ist per Gesetz vorgeschrieben. Eine Antwort auf die sexuelle Orientierung ist aber freiwillig.
Passant auf der Westminster Bridge in London
Passant auf der Westminster Bridge in London - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • In Grossbritannien findet alle zehn Jahre eine Volkszählung statt.
  • Die Regierung will sich vor allem ein Bild über die Lebensumstände in der Pandemie machen.

Bei einer Volkszählung in Grossbritannien sind Bürger erstmals nach ihrer sexuellen Orientierung gefragt worden. Die Beteiligung am «Zensus 2021» mit dem Stichtag 21. März ist per Gesetz vorgeschrieben. Die Antwort auf die Frage, ob jemand etwa hetero-, homo- oder bisexuell orientiert ist, ist jedoch freiwillig.

Dies teilte die Statistikbehörde Office for National Statistics mit, die für die Zählung in England und Wales zuständig ist. Nordirland hat parallel einen eigenen Zensus, Schottland hat seine Volkszählung coronabedingt auf das kommende Jahr verschoben.

Der Zensus findet alle zehn Jahre statt. Dieses Mal will die Regierung insbesondere ein Bild über die Lebensumstände in der Pandemie und nach dem Brexit gewinnen.

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