Der Ätna war in diesem Jahr bislang sehr aktiv. Nun ist der Vulkan auf der italienischen Insel erneut ausgebrochen.
Der Ätna auf Sizilien war in diesem Jahr bisher sehr aktiv. Foto: Wolfgang Thieme/dpa-Zentralbild/dpa
Der Ätna auf Sizilien war in diesem Jahr bisher sehr aktiv. Foto: Wolfgang Thieme/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf Sizilien ist der Vulkan Ätna erneut ausgebrochen.
  • Der Landwirtschaftsverband warnt vor einem «Alptraum» für die Äcker.

Auf der italienischen Insel Sizilien ist der Vulkan Ätna erneut ausgebrochen. In den frühen Morgenstunden sei eine erhöhte Aktivität gemessen worden, teilte das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie mit.

Auf Fotos war zu sehen, wie Lava und Asche aus dem Krater auf der Süd-Ost-Seite drangen. Die graue Rauchsäule stieg weit in den Himmel auf. Meldungen über grössere Schäden gab es zunächst nicht, stellenweise wurde über herabregnende Asche berichtet.

Seit Mitte Februar regelmässige Ausbrüche

Der mehr als 3350 Meter hohe Ätna ist in diesem Jahr bislang sehr aktiv gewesen. Seit Mitte Februar brach er regelmässig und teils spektakulär aus. Für die Menschen in der Umgebung ist die herabregnende Asche oft ein Problem.

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Der Ätna speit Lava bei einem Vulkanausbruch am frühen Morgen. (Archivbild) - dpa

Auch der Flughafen in der Stadt Catania am Fusse des Ätna musste in der Vergangenheit schon den Betrieb zeitweise einstellen. Dies, weil die Start- und Landebahn verschmutzt war. Die Regierung Siziliens sicherte den Kommunen im September zwei Millionen Euro Hilfsgelder für die Asche-Schäden zu.

Der Landwirtschaftsverband Coldiretti sprach davon, dass der «Alptraum» auf die sizilianischen Äcker zurückkehre. Die Asche sorge für Schäden auf den Anbauflächen. Es brauche Normen, die die Landwirte schützten. Die Reinigung der Äcker brauche Zeit, Wasser und dadurch massiven Arbeitseinsatz zu nicht tragbaren Kosten.

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