Russland dementiert Spekulationen über eine Generalmobilmachung im Ukraine-Krieg. Dieser wird offiziell weiterhin als «Spezialoperation» bezeichnet.
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ARCHIV - Mehrere Medien hatten gemutmasst, Russlands Präsident Putin könnte am Montag die allgemeine Mobilmachung von Soldaten und Reservisten ausrufen, um die stockende Offensive in der Ukraine voranzutreiben. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Alexander Zemlianichenko

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland plant keine Generalmobilmachung und offizielle Ausrufung des Ukraine-Kriegs.
  • «Das ist Unsinn», dementierte der Kreml entsprechende Spekulationen.

Mit Blick auf den Ukraine-Krieg hat der Kreml Spekulationen über eine bevorstehende Generalmobilmachung in Russland zurückgewiesen. «Das ist nicht wahr. Das ist Unsinn», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge.

Russland will Ukraine-Krieg nicht offiziell ausrufen

Auf die Frage, ob Präsident Wladimir Putin zum «Tag des Sieges» über Hitler-Deutschland am 9. Mai der Ukraine den Krieg erklären könnte, sagte Peskow ebenfalls: «Nein. Das ist Unsinn.»

Seit Russlands Angriff auf die Ukraine Ende Februar bezeichnet der Kreml die Kämpfe im Nachbarland stets nur als «militärische Spezial-Operation».

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Kremlsprecher Dmitri Peskow. - dpa

Mehrere Medien hatten Mutmassungen aufgegriffen, Putin könnte am Montag die allgemeine Mobilmachung von Soldaten und Reservisten ausrufen. So soll er die stockende Offensive in der Ukraine vorantreiben wollen.

Traditionelle Feier am 9. Mai

Russland feiert am 9. Mai traditionell mit einer grossen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau das Ende des Zweiten Weltkriegs. Putin wird dabei eine Rede halten, die in diesem Jahr mit besonderer Spannung erwartet wird.

Viele Experten gingen ursprünglich davon aus, dass der Kremlchef dann Erfolge im Ukraine-Krieg feiern wolle. Putin nennt die angebliche «Entnazifizierung» des Nachbarlands als eines der wichtigsten Ziele des Einsatzes.

Nun aber gehen manche Beobachter eher von einer Intensivierung der Kampfhandlungen aus. Andere halten es für wahrscheinlicher, dass Putin erklären könnte, die ostukrainischen Gebiete Luhansk und Donezk Russland einzuverleiben.

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