Die unter internationaler Vermittlung festgelegten drei Häfen am Schwarzen Meer haben mit der Vorbereitung der Transporte begonnen.
ARCHIV - Trotz des Krieges wurde in der Ukraine weiter Getreide angebaut. Dieses konnte allerdings monatelang nicht exportiert werden. Durch das in Istanbul getroffene Abkommen zwischen Russland und der Ukraine steht einer Ausfuhr nun endlich nichts mehr im Wege. Foto: -/Ukrinform/dpa
ARCHIV - Trotz des Krieges wurde in der Ukraine weiter Getreide angebaut. Dieses konnte allerdings monatelang nicht exportiert werden. Durch das in Istanbul getroffene Abkommen zwischen Russland und der Ukraine steht einer Ausfuhr nun endlich nichts mehr im Wege. Foto: -/Ukrinform/dpa - sda - Keystone/Ukrinform/-
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die ukrainischen Häfen haben mit den Vorbereitungen zum Getreide-Export begonnen.
  • Gebildet werde eine Karawane, die von einem Leitschiff angeführt werden solle.

Nach der Einigung über die Ausfuhr von ukrainischem Getreide: Die unter internationaler Vermittlung festgelegten drei Häfen am Schwarzen Meer haben mit der Vorbereitung der Transporte begonnen. Die Arbeiten für die Wiederinbetriebnahme der Häfen in Odessa, Tschornomorsk und Juschnyj seien im Gange. Dies teilte die für die Seehäfen zuständige Behörde bei Facebook mit.

Gemäss der am Freitag in Istanbul getroffenen Vereinbarung würden die Schiffsverbände für den Getreideexport über den Seeweg vorbereitet, hiess es.

Gebildet werde eine Karawane, die von einem Leitschiff angeführt werden solle. Die Behörde forderte Reedereien auf, ihre Schiffe dafür anzumelden.

Die Vorbereitungen liefen ungeachtet der russischen Raketenangriffe vom Samstag auf den Hafen in Odessa. Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte eingeräumt, militärisch genutzte Infrastruktur des Hafens beschossen zu haben. Das löste Ängste aus, das Getreide-Abkommen könne noch platzen.

Russland hatte in dem Abkommen zugesichert, Schiffe für den Export über einen Seekorridor fahren zu lassen und nicht zu beschiessen. Auch die drei beteiligten Häfen dürfen demnach nicht angegriffen werden. Es geht dabei unter anderem um die Ausfuhr von Millionen Tonnen Getreide. Die unter der Vermittlung der Uno und der Türkei unterzeichnete Einigung sieht vor, die Exporte überwachen zu lassen.

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