Terror-Unterstützer prahlt mit Linken-Wahlsieg
Der Vorsitzende einer als Terrororganisation eingestuften Gruppe betont «mit Stolz», massgeblich zum Wahlsieg der Linken in Berlin beigetragen zu haben.

Das Wichtigste in Kürze
- VPNK-Chef Ibrahim Ibrahim beansprucht Einfluss auf den Wahlerfolg der Berliner Linken.
- Der Verfassungsschutz ordnet das VPNK dem islamistischen Terrorismus zu.
- Ibrahim posiert auf der Wahlparty mit dem Linken-Abgeordnetem Ferat Koçak.
Ein prominenter Unterstützer von als Terrororganisationen eingestuften Gruppen gratuliert der Berliner Linkspartei zu ihrem Wahlergebnis. Mehr noch: Er behauptet, aktiv dazu beigetragen zu haben, wie die «Bild»-Zeitung berichtet.
Ibrahim Ibrahim ist der oberste Vertreter des «Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees» (VPNK).
Auf Facebook schreibt er auf Arabisch, seine Mitglieder hätten beim Wahlerfolg der Linken mitgeholfen. Und das nicht nur mit Sympathiebekundungen.
Ibrahim schreibt: «Mit Stolz betonen wir, dass die Mitglieder und Unterstützer des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees in Berlin aktiv zu diesem Erfolg beigetragen haben – sei es durch Mobilisierung, Öffentlichkeitsarbeit, den direkten Kontakt zur Wählerschaft oder die Förderung der demokratischen Teilhabe.»
Besonders brisant: Das VPNK ist keine gewöhnliche Lobbyorganisation. Der deutsche Verfassungsschutz führt die Gruppe unter der Kategorie «Islamismus/islamistischer Terrorismus».
Hamas-Anhänger
Das VPNK gilt als Dachorganisation für Anhänger von Hamas und PFLP. Beide Gruppen verfolgen die Vernichtung Israels und waren am Massaker vom 7. Oktober 2023 beteiligt. Seither organisiert das VPNK regelmässig Demonstrationen gegen Israel.
In einem weiteren Post wird das Komitee noch deutlicher. Es richtet einen «besonderen Gruss» an die palästinensische Gemeinschaft in Berlin.
Diese habe sich «tatkräftig für die Mobilisierung von Stimmen» eingesetzt.

Und die Unterstützung soll offenbar weitergehen.
Weiter kommentiert das Komitee: «Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Linken im Einsatz für Frieden, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und die Rechte der Völker – allen voran das Recht des palästinensischen Volkes auf Freiheit, Würde und Selbstbestimmung.»
Ibrahim auf Wahlparty der Linken
Ibrahim erschien sogar an der Wahlparty der Berliner Linken. Und liess sich kurzerhand mit dem Bundestagsabgeordnetem Ferat Koçak (47) fotografieren.
Koçak steht derzeit wegen Kontakten zum Remmo-Clan unter Druck. Der Clan gilt als eine der bekanntesten kriminellen Grossfamilien Berlins.
Koçak distanzierte sich danach von Aussagen, die Gewalt oder Terror verherrlichen. Er erklärte, die Wahlparty sei für alle öffentlich zugänglich gewesen, so «Bild».
Die Verbindung zwischen Teilen der Berliner Linkspartei und dem VPNK besteht schon länger. Bereits im Sommer 2025 lud der Neuköllner Bezirksverband zu einem Sommerfest mit den Palästina-Anhängern ein.
Konsequenzen auf Parteiebene gab es keine.





















