Der Leichnam des seit Monaten verschwundenen Mannes aus dem Südtirol wurde geborgen. Die Frau des Mannes wurde bereits vor einiger Zeit tot aufgefunden.
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Ein Carabinieri neben einem Auto. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach langer Suche wurde die Leiche eines verschwundenen Mannes aus dem Südtirol gefunden.
  • Er und seine Ehefrau wurden von ihrem 30-jährigen Sohn getötet.
  • Der Sohn leugnete die Tat lange, gab er sein Verbrechen später dennoch zu.

Die Leiche des seit Anfang Januar vermissten Mannes (†68) wurde nahe Trient, Südtirol, geborgen. Die Leiche lag im Ufergewächs und wurde von einem Spaziergänger entdeckt, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Die Tochter habe den Mann kurz nach der Bergung anhand seiner Armbanduhr identifiziert.

Der 68-Jährige und seine Ehefrau (†63) sind am 4. Januar 2021 spurlos verschwunden. Die Leiche der Frau wurde schon Anfang Februar am Flussufer der Etsch bei Neumarkt entdeckt.

Der Sohn des Ehepaars aus dem Südtirol wurde wegen widersprüchlichen Aussagen relativ schnell in Visier der Ermittler genommen. Der 30-Jährige leugnete die Tat längere Zeit, bevor er den Mord gestand. Er habe seine Eltern mit einem Kletterseil erwürgt und danach von einer Brücke in die Etsch geworfen.

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