In Deutschland steht ein angekündigter Streik der Lokführer an. Dieser hat auch für Schweizer Reisende Richtung Berlin, Köln oder Hamburg Auswirkungen.
Nach GDL-Streik
In Deutschland werden ab Donnerstag aufgrund eines Lokführer-Streiks viele Züge stillstehen. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland gehen die Lokführer am kommenden Donnerstag in einen fünftägigen Streik.
  • Davon sind auch Züge aus der Schweiz betroffen.
  • Sämtliche betroffene Zugverbindungen innerhalb der Schweiz werden von den SBB ersetzt.

Der angekündigte Streik der deutschen Lokführergewerkschaft GDL hat erneut Auswirkungen auf die Schweizer Reisenden. Die Tageszüge zwischen Basel und Berlin fallen von Donnerstag bis kommenden Dienstag aus.

Gewerkschaft hat zu fünftägigem Streik aufgerufen

Die deutsche Lokführergewerkschaft GDL ruft vom kommenden Donnerstag ab 2.00 Uhr bis Dienstagfrüh in der nächsten Woche zu einem fünftägigen Ausstand im Personenverkehr Deutsche Bahn auf.

HB Berlin
Reisen nach Berlin und zurück werden für die Schweizer nicht mehr möglich sein. (Symbolbild) - keystone

Gemäss SBB fällt im Tagesverkehr neben den ICE-Verbindungen Basel–Berlin–Basel auch die Verbindung Basel–Köln–Basel aus. Bei der Verbindung Zürich–Basel–Hamburg und retour müssen die Reisenden in Basel umsteigen.

In der Schweiz werden Verbindungen ersetzt

Die Verbindungen zwischen Zürich und München werden reduziert. Täglich verkehren laut SBB zwei Zugpaare durchgehend, die übrigen Verbindungen verkehren bis Bregenz. Baustellenbedingt fährt die Linie Zürich–Stuttgart zurzeit nur zwischen Zürich und Singen.

Die Nachtzüge ab Zürich und Basel nach Berlin und Hamburg fallen in den Nächten vom 1. September und vom 6. September in beiden Richtungen aus. Innerhalb der Schweiz werden die Verbindungen ersetzt, wie die SBB weiter mitteilten.

GDL-Streik
In Deutschland wird der GDL-Streik weitreichende Auswirkungen haben – aber auch die Schweiz ist davon betroffen. - Keystone

Die Fahrpläne auf der SBB-Website und in der App würden laufend aktualisiert. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) setzt sich mit dem Streik für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen ein.

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