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    Bahn empfiehlt Reisenden wegen des neuen GDL-Streiks Vorziehen von Fahrten

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    Deutschland,

    Kurz vor dem neuen Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat die Deutsche Bahn Reisenden empfohlen, Fahrten möglichst vorzuziehen.

    Leerer Bahnsteig während des ersten GDL-Streiks
    Leerer Bahnsteig während des ersten GDL-Streiks - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Arbeitskampf beginnt im Personenverkehr am Donnerstag.

    Gebuchte Fahrkarten für den Fernverkehr im Zeitraum des Streiks von Donnerstag bis Dienstag könnten schon seit Montag und bis zum 17. September flexibel genutzt werden, erklärte die Bahn am Dienstag. Bei Sparpreisen sei die Zugbindung aufgehoben.

    Die Bahn verwies zudem darauf, dass Fahrkarten alternativ kostenfrei erstattet werden könnten. Reisenden, die während der Streiktage einen Zug nehmen müssen, empfahl das Unternehmen, einen Sitzplatz zu reservieren.

    Die Bahn will während der Streiktage sicherstellen, dass im Fernverkehr rund ein Viertel der Züge des normalen Fahrplans angeboten wird. Im Regional- und S-Bahnverkehr peilt das Unternehmen ein Angebot von etwa 40 Prozent an.

    Die Lokführergewerkschaft GDL hatte am Montag den dritten und bislang längsten Streik im Tarifstreit mit der Bahn angekündigt. Die Arbeitskampfmassnahmen sollen am Mittwoch um 17.00 Uhr im Güterverkehr und am Donnerstag um 02.00 Uhr morgens im Personenverkehr beginnen. Enden sollen die Streiks am Dienstag kommender Woche um 02.00 Uhr früh.

    Die GDL fordert in dem Tarifstreit eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro und bessere Arbeitsbedingungen. Die Bahn bietet zwar 3,2 Prozent mehr Lohn, will die Stufen aber später umsetzen und fordert eine längere Laufzeit des Tarifvertrages. Das Unternehmen hat zudem Verhandlungen über eine Corona-Prämie angeboten, jedoch keine konkrete Zahl genannt.

    In dem Tarifkampf geht es zudem um die Position der GDL im Konzern und im Wettbewerb mit der grösseren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Diese hat sich bereits mit der Bahn geeinigt, die Ergebnisse hält die Lokführergewerkschaft jedoch für unzureichend.

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