Der Streik der Bahnangestellten in Österreich ist nach 24 Stunden beendet. Vereinzelt konnte es jedoch noch immer zu Verspätungen oder Zugausfällen kommen.
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Ein Nightjet der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen). - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Montag gab es einen Streik bei der ÖBB.
  • Jetzt rollt der Bahnverkehr in Österreich wieder.
  • Vereinzelt kann es allerdings noch immer Einschränkungen geben.

Die ÖBB nimmt am Dienstag nach dem 24-stündigen Warnstreik der Eisenbahner den Personen- und Güterverkehr wieder auf. Vereinzelt kann es jedoch noch zu Einschränkungen, Verspätungen oder Zugausfällen kommen.

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Der Nightjet der ÖBB fährt von Innsbruck über München nach Brüssel. Foto: Herbert Neubauer/APA/dpa - dpa-infocom GmbH

Dafür könnte es bereits diese Woche zu einem weiteren Streik in einer anderen Branche kommen: Diesmal wäre der Handel für zwei Tage betroffen.

Ergebnislose Verhandlungen im Rahmen der aktuellen Kollektivverhandlungen sorgten zu Wochenbeginn für den Warnstreik. Dieser legte den den österreichischen Schienenverkehr lahm.

Streik der Brauer dauerte drei Stunden

Laut ÖBB sind in Österreich normalerweise täglich rund 8000 Personen- und Güterzüge von verschiedenen Betreibern unterwegs. Etwa eine Million Passagiere werden jeden Tag befördert. Am Montag hingegen wurde der Streik eingehalten, wie sich Arbeitgeber-Chefverhandler Gerhard Tauchner am Wiener Standort Matzleinsdorfer Platz davon überzeugen konnte. Aber auch in den anderen Bundesländern wurde der Streik – zum Leidwesen der Pendler und Autofahrer – durchgezogen.

Am Montag gab es auch einen dreistündigen Warnstreik der Brauer. Für Dienstag ist die nächste Verhandlungsrunde für den Handel vorgesehen. Die Gewerkschaft habe sich bereits eine Streikfreigabe vom ÖGB geholt, teilte die Gewerkschaft in einer Aussendung mit. Sollte es zu keiner Einigung kommen, drohe eine Arbeitsniederlegung am kommenden Freitag und Samstag.

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