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    SPD zeigt sich offen für Grünen-Vorschlag

    Juli Rutsch
    Juli Rutsch

    Deutschland,

    Im Ringen um das milliardenschwere Finanzpaket zeigen sich erste Annäherungen. Die SPD signalisiert Offenheit für den Verteidigungsbegriff der Grünen.

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    Die SPD zeigt sich offen gegenüber dem Gesetzesvorschlag der Grünen. - Kay Nietfeld/dpa

    Die Debatte um das geplante Finanzpaket für Verteidigung und Infrastruktur gewinnt an Dynamik. Union und SPD benötigen die Zustimmung der Grünen, um ihre Pläne durchzusetzen.

    Doch die Grünen lehnen den aktuellen Entwurf ab und haben einen eigenen Gesetzesvorschlag vorgelegt. Dieser fordert eine breitere Definition von Sicherheit und eine Reform der Schuldenbremse.

    Wie die SPD auf den Grünen-Vorschlag reagiert

    Aus den Reihen der SPD kam Bereitschaft, über den jüngsten Vorstoss der Grünen zu verhandeln. Fraktionsvize Dirk Wiese äusserte sich positiv zu den Vorschlägen der Grünen.

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    Union und SPD haben ein riesiges Finanzpaket geschnürt, doch die Grünen lehnen dieses ab. - Kay Nietfeld/dpa

    Es sei sinnvoll, Verteidigung umfassender zu betrachten. Indem etwa stärker in den Bevölkerungsschutz und die innere Sicherheit investiert werde, so Wiese laut «Deutschlandfunk».

    Kritischer zeigte sich Thorsten Frei von der CDU. Im «Deutschlandfunk» sagte er, eine Erweiterung des Verteidungsbegriffs könnte an rechtliche Grenzen stossen.

    Was die Grünen von Union und SPD unterscheidet

    Die Grünen wollen Verteidigungsausgaben erst ab 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von der Schuldenbremse ausnehmen. Union und SPD setzen diese Grenze bei einem Prozent an.

    Glaubst du, dass die SPD, Union und Gründe sich bald einigen werden?

    Zudem fordern die Grünen, dass ein grösserer Anteil der Mittel aus dem regulären Haushalt finanziert wird, berichtet «MDR».

    Grüne fordern breiteren Sicherheitsbegriff

    Die Grünen betonen, dass Sicherheit mehr umfassen müsse als militärische Verteidigung. Ihr Vorschlag sieht Investitionen in Cybersicherheit, Zivilschutz und internationale Friedensorganisationen vor.

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    Britta Hasselmann (links) und Katharina Dröge (rechts) haben den neuen Gesetzesvorschlag vorgelegt. Foto: Kay Nietfeld/dpa - dpa-infocom GmbH

    Auch Nachrichtendienste sollen gestärkt werden. «Tagesschau» berichtet, dass die Grünen so ein Signal setzen wollen, sich nicht auf reine Blockadepolitik zu beschränken.

    Zeitdruck und politische Spannungen

    Die Zeit drängt: Union und SPD wollen das Paket noch vor dem Ende der Legislaturperiode verabschieden. Dafür benötigen sie jedoch eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag.

    Ohne die Grünen ist diese kaum erreichbar. CDU-Generalsekretär Thorsten Frei bezeichnete den Vorschlag der Grünen als «Grundlage für Verhandlungen», wie «BR» berichtet.

    Die Verhandlungen werden durch parteipolitische Spannungen erschwert: Während Union und SPD auf Einigungen drängen, sehen die Grünen ihre Forderungen als unverzichtbar an. Sollte keine Einigung erzielt werden, droht eine Vertagung ins nächste Parlament – ein Szenario, das alle Beteiligten vermeiden wollen.

    Kommentare

    User #6300 (nicht angemeldet)

    und schon fällt die SPD der CDU in den Rücken. Die SPD müsste einfach abgestraft werden.

    User #3993 (nicht angemeldet)

    Ach Du Armes Deutschland kann man nur noch sagen

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