SPD: Recht auf freies Leben verteidigen
Nach dem Angriff mit einem Auto am Rande des Christopher Street Days fordert die SPD-Spitze lückenlose Aufklärung und Bestrafung. «Der CSD steht für das Recht jedes Menschen, frei und selbstbestimmt zu leben», sagte Parteichef Lars Klingbeil in Berlin. Das «werden wir verteidigen».

Co-Vorsitzende Bärbel Bas sagte: «Die grausame Tat am Rande des Berliner CSD erschüttert mich zutiefst.» Ein weisser Lieferwagen hatte am Rande des CSD im Berliner Tiergarten mehr als ein Dutzend Passanten angefahren. Eine Frau wurde getötet, 16 Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fahndet nach mindestens einem identifizierten 21-jährigen Verdächtigen aus der islamistischen Szene.
Klingbeil und Bas drückten ihre Erschütterung aus. In Gedanken seien sie bei den Opfern und ihren Familien. Klingbeil dankte Einsatzkräften und Helfern und forderte: «Jetzt braucht es eine lückenlose Aufklärung der Tat und eine konsequente Bestrafung.» Bas äusserte sich entsprechend.
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch sagte: «Ich war selbst oft beim CSD, als schwuler Mann weiss ich, wofür dieser Tag steht: für Freiheit, für gleiche Rechte, für das Recht, einfach man selbst zu sein. All das wurde in Berlin auf abscheuliche Art angegriffen.» Auch Miersch hofft, wie er sagte, dass «der oder die Täter werden schnell gefasst und mit aller Härte zur Rechenschaft gezogen» werden.














