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    SPD legt in Hamburg laut Umfrage weiter zu - Grüne verlieren

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    Deutschland,

    Man reibt sich die Augen: 38 Prozent für die SPD in einer Wahlumfrage? In Hamburg schon. Die Sozialdemokraten bauen ihren Vorsprung auf die Grünen rasant aus. Immer knapper sieht es in der traditionell liberalen Hansestadt vor der Bürgerschaftswahl für die AfD aus.

    Derzeit sieht es eher nach Rot-Grün als nach Grün-Rot aus: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und seine Koalitionspartnerin Katharina Fegebank (Grüne). Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild
    Derzeit sieht es eher nach Rot-Grün als nach Grün-Rot aus: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und seine Koalitionspartnerin Katharina Fegebank (Grüne). Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zehn Tage vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg baut die SPD laut einer Umfrage ihren Vorsprung auf die Grünen aus.

    Würde an diesem Sonntag gewählt, kämen die Sozialdemokraten auf 38 Prozent, wie eine aktuelle Umfrage von Infratest dimap für die ARD-«Tagesthemen» ergab.

    Gegenüber der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts in der Vorwoche wäre dies ein Plus von vier Prozentpunkten. Die Grünen verlieren demzufolge vier Punkte, wären aber mit 23 Prozent immer noch zweitstärkste Kraft in Hamburg. Die Bürgerschaftswahl ist am 23. Februar.

    Die CDU würde wie in der vorherigen Umfrage auf 14 Prozent der Stimmen kommen. Die Linke würde den Wiedereinzug in die Bürgerschaft mit unverändert 8 Prozent schaffen. Knapper könnte es für die AfD werden, die im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt verliert und nun bei 6 Prozent liegt. Die FDP muss mit unverändert 5 Prozent um den Wiedereinzug ins Parlament bangen.

    Im direkten Vergleich der Kandidaten liegt Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) laut der Umfrage weiterhin klar vorne. Könnten sich die Hamburger direkt zwischen ihm und Katharina Fegebank von den Grünen entscheiden, käme der Amtsinhaber wie in der Vorwoche auf 58 Prozent. Nur 23 Prozent der Befragten würden sich demnach für Fegebank als Erste Bürgermeisterin entscheiden, ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche.

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