Wolodymyr Selenskyj stellt klare Forderungen an die G7-Staaten. Man müsse alles versuchen, um den Ukraine-Krieg noch vor Jahresende ad acta zu legen.
G7-Gipfelrunde mit Selenskyj
G7-Gipfelrunde mit Selenskyj - POOL/AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Wolodymyr Selenskyj will noch 2022 ein Ende des Ukraine-Kriegs.
  • Man müsse alles tun, um dieses Ziel zu erreichen, fordert er am G7-Gipfel.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat von den G7-Staaten eine Kraftanstrengung gefordert, um den Krieg in seinem Land noch in diesem Jahr zu beenden.

Per Videogespräch rief Selenskyj am Montag die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe auf, «alles zu tun», um dieses Ziel zu erreichen, wie es aus G7-Kreisen bei dem Gipfel auf Schloss Elmau hiess. Die Fortsetzung des Krieges durch den Winter würde sein Land vor grosse Probleme stellen.

Selenskyj fordert schärfere Sanktionen

Um den Krieg zu beenden, müssten die G7-Staaten die Sanktionen gegen Russland weiter verschärfen, sagte Selenskyj den Angaben zufolge. Der Präsident war dem G7-Gipfel in den bayerischen Alpen per Videoleitung zugeschaltet.

Selenskyj habe den Gipfelteilnehmern eine «sehr starke Botschaft» übermittelt, hiess es aus den Kreisen. Die G7-Gruppe müsse Russland weiterhin mit «massiven» Strafmassnahmen belegen und dürfe «den Druck nicht verringern».

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