Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus hat Schottland für weite Teile des Landes geplante Lockerungen vorerst aufgeschoben. Für weitere Lockerungen müssten noch mehr Menschen einen vollständigen Impfschutz erhalten, sagte Regierungschefin Nicola Sturgeon am Dienstag in Edinburgh.
Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon
Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • «Es ist wichtig zu betonen, dass dies eine Pause ist, kein Schritt zurück», fügte sie hinzu.

Die wohl sehr ansteckende Delta-Variante (B.1.617.2), die zuerst in Indien entdeckt worden war, mache mittlerweile rund die Hälfte der Fälle in Schottland aus.

Während einige Städte wie Glasgow und vor allem dünn besiedelte Regionen oder Inseln sich zum Wochenende weiterhin auf Lockerungen freuen können, verbleiben andere Teile des Landes, darunter die Hauptstadt Edinburgh, in Stufe Zwei des Massnahmen-Systems: In dieser können sich sechs Menschen aus drei Haushalten in Innenräumen oder der Gastronomie treffen, draussen sind Treffen von acht Personen aus bis zu acht Haushalten erlaubt.

Wie auch Wales und Nordirland entscheidet Schottland unabhängig von London über seine Corona-Massnahmen. Premierminister Boris Johnson kann nur über den Landesteil England verfügen.

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