Sächsischer Zoll beschlagnahmt Drogen im Wert von einer halben Million Euro
Dem Zoll ist in Sachsen und Sachsen-Anhalt ein Schlag gegen die Rauschgiftszene gelungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Cannabisplantage mit 500 Pflanzen ausgehoben - drei Festnahmen.
Bei der Durchsuchung von 13 Objekten in den Landkreisen Nordsachsen und Anhalt-Bitterfeld fanden die Ermittler bereits Ende November insgesamt 15 Kilogramm Drogen im Wert von mehr als einer halben Million Euro, wie das Zollfahndungsamt Dresden am Montag mitteilte.
Zudem wurden 11.000 Euro Bargeld und mehrere Schreckschusswaffen, eine Druckluftwaffe und verbotene Gegenstände, wie Schlagringe und Butterflymesser beschlagnahmt. In einem Wohnhaus im Landkreis Nordsachsen entdeckten die Ermittler ausserdem eine Indoor-Cannabisplantage mit knapp 500 Pflanzen.
Drei Tatverdächtige im Alter von 32 und 43 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Ein Haftrichter erliess auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle. Zwischenzeitlich hat das Amtsgericht Leipzig den Haftbefehl gegen einen der Tatverdächtigen ausser Vollzug gesetzt. Die beiden anderen Männer befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.
An den Durchsuchungen waren rund hundert Einsatzkräfte von Zoll, Bereitschaftspolizei, Polizei sowie Spezialeinheiten des Landeskriminalamtes Sachsen beteiligt.














