NRW meldet unvollständige Corona-Zahlen ans RKI

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    Deutschland,

    Die RKI-Zahlen am Dienstagmorgen müssen möglicherweise korrigiert werden. Wegen technischer Probleme fehlen Werte aus NRW - Köln, Düsseldorf oder Duisburg hatten keinen einzigen neuen Fall gemeldet.

    Ein Ende der Corona-Massnahmen ist vorerst nicht in Sicht: Der Inzidenzwert stagniert am Dienstag auf hohem Niveau. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
    Ein Ende der Corona-Massnahmen ist vorerst nicht in Sicht: Der Inzidenzwert stagniert am Dienstag auf hohem Niveau. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9609 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

    Das geht aus Zahlen des RKI von Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 12.45 Uhr wiedergeben.

    Allerdings waren die Corona-Daten für Nordrhein-Westfalen nur unvollständig an das RKI übermittelt worden. «Seit gestern Abend bestehen erhebliche Störungen im Landesverwaltungsnetz», berichtete eine Sprecherin des Landeszentrums Gesundheit (LZG.NRW) in Bochum.

    Eine «grössere Zahl» von Meldungen der Gesundheitsämter habe das LZG noch nicht erreicht. Über den Grund wurde zunächst nichts bekannt. Über die Probleme hatte zuvor der «Kölner Stadt-Anzeiger» berichtet. Aus einer Tabelle ging dabei hervor, dass grosse Städte wie Köln, Düsseldorf oder Duisburg keinen einzigen neuen Fall gemeldet hatten.

    Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 297 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

    Am Dienstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 10.810 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 294 neue Todesfälle verzeichnet.

    Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 162,4. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 165,3 angegeben. Bisher kann laut RKI anhand der 7-Tage-Inzidenz der letzten Tage noch nicht abgeschätzt werden, ob sich der ansteigende Trend der vergangenen Woche fortsetzt.

    Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.163.308 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.803.600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 80.303.

    Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Montagabend bei 1,06 (Vortag: 1,16). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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