Ostsee-Wal hängt schon wieder in Sandbank fest
Bereits zum dritten Mal hängt der Wal, der sich an der deutschen Ostsee verirrt hat, auf einer Sandbank fest. Erst gestern Nacht befreite er sich.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Montag strandete ein Buckelwal in der deutschen Ostsee auf einer Sandbank.
- Seither konnte sich das Tier zwei Mal befreien, steckt nun aber wieder fest.
- Bereits am Samstag hiess es über den Zustand des Wals, er sei «sehr klagend».
Erneutes Drama rund um den verirrten Ostsee-Wal.
Das Tier, welches sich erst in der Nacht zum zweiten Mal von einer Sandbank befreien konnte, steckt erneut fest. Und zwar nur rund 800 Meter weiter als zuvor. Das berichtet die «Bild Zeitung».
Ein Polizeiboot sei bereits vor Ort, um nach dem Wal zu sehen. Auch Greenpeace sei zum erneut gestrandeten Tier unterwegs.
Wal strandete am Montag erstmals
Am Montagmorgen war der Buckelwal am Timmendorfer Strand erstmals entdeckt worden. Der Meeressäuger war dort in flachem Wasser auf eine Sandbank aufgelaufen.
Tagelang war ein Rettungseinsatz im Gange, um den Wal zu befreien. Dies gelang schliesslich, nachdem ein Bagger eine Rinne im Sand ausgehoben hatte.
Schon am Samstag war der Wal «sehr klagend»
Danach war der Wal Richtung offenes Meer unterwegs, ehe er in der Wismarbucht ein zweites Mal feststeckte. Schon zu diesem Zeitpunkt litt das Tier offenbar sehr.
In der deutschen Tagesschau erklärte der Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack bereits am Samstag: «Wir haben gesehen, dass die Haut des Wals in einem wirklich schlechten Zustand ist.»
Die Oberhaut des Tieres löse sich bereits ab, so der Meeresbiologe. «Der Wal ist sehr klagend.»















