Steigender Wasserstand hilft dem Buckelwal in der Ostsee

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Deutschland,

Der gestrandete Buckelwal konnte sich dank steigendem Wasserstand befreien. Jetzt wird er von der Wasserschutzpolizei eskortiert.

Mit steigendem Wasserstand rettet sich der Wal von der Sandbank in der Wismarbucht. Allerdings sind die Gewässer in Küstennähe flach - eine erneute Strandung ist nicht ausgeschlossen...
Mit steigendem Wasserstand rettet sich der Wal von der Sandbank in der Wismarbucht. Allerdings sind die Gewässer in Küstennähe flach - eine erneute Strandung ist nicht ausgeschlossen... - KEYSTONE/DPA/MARCUS BRANDT

Das Wichtigste in Kürze

  • Der gestrandete Buckelwal schwimmt dank des gestiegenen Wasserstands wieder.
  • Die Wasserschutzpolizei versucht, ihm jetzt zu folgen.
  • Es ist unklar, ob er im flachen Wasser ein drittes Mal stranden wird.

Der zum zweiten Mal auf einer Sandbank in der Ostsee gestrandete Buckelwal hat sich erneut aus seiner misslichen Lage befreit. Am späten Abend ist es ihm nach Behördenangaben gelungen, mit steigendem Wasserstand von der Sandbank freizukommen.

Der Wal werde nun von der Wasserschutzpolizei begleitet, die versuche, dem Tier zu folgen, teilte der Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern, Claus Tantzen, mit.

buckelwal
Der gestrandete Buckelwal ist wieder frei. - keystone

Da die Gewässer in Küstennähe sehr flach sind, sei es ungewiss, ob der Wal erneut stranden werde, sagte Tantzen weiter. Am Freitagabend war der Wal nach seiner ersten Strandung auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand erstmals freigekommen. Später strandete er erneut auf einer Sandbank in der Wismarbucht.

Der 12 bis 15 Meter lange Meeressäuger war am Montagmorgen (23. März) auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand entdeckt worden. Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich das Tier in der Nacht zum Freitag selbst von der Sandbank durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne befreit.

Kommentare

User #9329 (nicht angemeldet)

Dieser Wal ist schwach, vielleicht einfach nur alt. Er hat sich abgesondert und möchte einfach in Ruhe sterben, normal für Wildtiere. Aber wir Menschen lassen ihn nicht, eine Quälerei für ihn!

User #3423 (nicht angemeldet)

Endlich mal gute Nachrichten am Sonntag Morgen. Hoffentlich findet er jetzt seinen Weg nach Hause.

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