Österreicher verschickt Katze per Post – verurteilt
Ein Österreicher verschickte seine Katze in einem Paket und wurde dafür verurteilt. Er aber wirft dem Pöstler vor, das Tier geklaut zu haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Österreicher wurde wegen Tierquälerei zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
- Er verschickte seine Katze mit der Post. In einem Logistikzentrum flog es auf.
- Der Verurteilte beschuldigt den Pöstler und vermutet eine Verschwörung.
Ein 20-jähriger Österreicher wurde wegen Tierquälerei verurteilt. Er hatte seine Katze Shana in einem Paket nach Deutschland verschickt.
Aufgeflogen war der Fall in einem Logistikzentrum in Niederösterreich. Angestellte entdeckten dort ein beschädigtes Paket, das sich bewegte. Sie schauten sich das Ganze genauer an. Und dann sprang Shana aus dem Paket.
Nach einer längeren Verfolgungsjagd konnten die Angestellten das angeschlagene Tier einfangen. Sie versorgten es mit Wasser und Futter, bevor sie es in ein Tierheim brachten. Zudem zeigten sie den Absender, der dank der Absendeadresse ermittelt werden konnte, bei der Staatsanwaltschaft an.
In den letzten Tagen wurde der Fall dann vor Gericht verhandelt. Der 20-Jährige leugnete die Tat und ging von einer Verschwörung aus. In dem Paket hätte eigentlich eine Gitarre sein sollen. Er beschuldigte den Pöstler, die Katze geklaut und in das Paket gesteckt zu haben.
Der Angeklagte vermutete, dass der Postbote wegen vieler Rücksendungen verärgert gewesen sein könnte. Deshalb werde ihm nun die Schuld in die Schuhe geschoben. «Ich glaube, ich werde hier in eine Falle gelockt.»
Die Richterin glaubte ihm das aber nicht. Sie verurteilte ihn wegen Tierquälerei zu einer Bewährungsstrafe. Der Verurteilte kündigte an, seine Unschuld in zweiter Instanz beweisen zu wollen.
Immerhin endete die Reise für Shana glücklich: Laut Medienberichten geht es ihr gut, sie hat ein neues Zuhause gefunden.



















