Toter Wal Timmy vor Dänemark sorgt für Sicherheitsbedenken

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    Dänemark,

    Der tote Wal Timmy beschäftigt vor Dänemark weiterhin Behörden, Forscher und zahlreiche Schaulustige.

    Wal Timmy
    Wal Timmy wurde nach mehreren Strandungen in der Ostsee später tot vor der dänischen Insel Anholt aufgefunden. (Archivbild) - keystone

    Der tote Wal Timmy liegt weiterhin nahe der dänischen Insel Anholt im flachen Küstenwasser. Laut «NDR» verfolgen inzwischen zahlreiche Besucher die Entwicklung rund um den Kadaver vor Ort.

    Viele Menschen beobachten täglich die sichtbaren Veränderungen am Körper vom Wal vor der Küste. Gleichzeitig versuchen Behörden, den Bereich aus Sicherheitsgründen kontrolliert zugänglich zu halten.

    Der Wal befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Zustand natürlicher Zersetzung im Meerwasser. Experten beobachten deshalb genau, wie sich Druck und Gasbildung innerhalb des Körpers weiter entwickeln.

    Warum tote Wale gefährlich werden können

    Wie «Spiegel» berichtet, entstehen während des Verwesungsprozesses grosse Mengen verschiedener Fäulnisgase im Inneren des Tieres. Dadurch kann sich der Körper stark ausdehnen und unter bestimmten Bedingungen plötzlich aufplatzen.

    Würdest du den toten Wal Timmy aus der Nähe besichtigen wollen?

    Besonders grosse Meeressäuger speichern während der Zersetzung erhebliche Mengen Druck unter ihrer dicken Hautschicht. Fachleute warnen deshalb davor, sich einem solchen Kadaver ohne ausreichenden Sicherheitsabstand zu nähern.

    Die biologischen Prozesse gelten zwar als natürlich, können jedoch für Menschen und Tiere gefährlich werden. Gleichzeitig erschweren Wind, Wetter und Wasserbewegungen die sichere Einschätzung der weiteren Entwicklung.

    Möwen erhöhen Risiko rund um den Wal

    Der «Tagesspiegel» berichtet zusätzlich über Möwen, die immer wieder auf dem Kadaver landen und an der Haut picken. Experten befürchten deshalb, dass beschädigte Stellen den aufgebauten Innendruck plötzlich freisetzen könnten.

    Wal Timmy
    Strandbesucher betrachten den toten Wal Timmy. Der aufgeblähte Kadaver soll nun doch aus dem Meer geborgen und womöglich obduziert werden. - News5

    Dadurch könnte der Kadaver unkontrolliert aufreissen und Gewebe oder Flüssigkeiten grossflächig verteilen. Behörden beobachten die Situation deshalb weiterhin aufmerksam und prüfen mögliche Schutzmassnahmen für Besucher.

    Der Vorfall zeigt, wie ungewöhnlich und komplex der Umgang mit grossen Meeressäugern nach ihrem Tod sein kann. Gleichzeitig wächst das öffentliche Interesse an den biologischen Vorgängen rund um den Buckelwal.

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    Kommentare

    User #2879 (nicht angemeldet)

    Wann um Himmels Willen werden die Menschen endlich gescheiter und ver - nünftiger ????? Wahrscheinlich wird dies nie und nimmer der Fall sein ….. man muss es leider, leider sagen ….. OH JEMINE !!!!!

    User #2056 (nicht angemeldet)

    Och die Leichen Gucker werden es dan schon zu spühren bekommen, wenn das faulige Walfleisch um die Ohren fliegt. Learning by doing

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