In Österreich müssen künftig sogar im Freien FFP2-Masken gegen das Coronavirus getragen werden. Die Regierung hat die Massnahmen erneut verschärft.
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Eine FFP2-Maske schützt gegen das Coronavirus. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Österreich hat die Massnahmen gegen das Coronavirus wegen Omikron erneut verschärft.
  • Ab sofort muss draussen eine FFP2-Maske getragen werden, falls Abstand nicht möglich ist.
  • Zudem müssen nun Geschäfte die Einhaltung der 2G-Regel selbst kontrollieren.

Österreich reagiert mit neuen Beschränkungen und kürzeren Quarantänefristen auf die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus. Künftig muss im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn kein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann. Das kündigte Bundeskanzler Karl Nehammer am Donnerstag in Wien an.

Das gilt zum Beispiel für Fussgängerzonen und Warteschlangen. Ausserdem wird der Handel zu Kontrollen verpflichtet, damit die 2G-Regel eingehalten wird.

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Wegen des Coronavirus gilt in Österreich die 2G-Regel. - Keystone

Um die Infrastruktur nicht zu gefährden, können sich Kontaktpersonen von Infizierten künftig nach dem fünften Tag aus der Quarantäne freitesten. Mit täglichen Tests und dem Tragen einer FFP2-Maske sollen Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur auch als Kontaktperson weiterarbeiten können.

Massnahmen sollen erneuten Lockdown verhindern

Die Situation sei sehr ernst, sagte Nehammer. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung könne ein neuer Lockdown aber verhindert werden. Der sogenannte Grüne Pass als Nachweis einer Impfung soll von Februar an nur noch sechs Monate gültig sein.

Die Kurve der Neuinfektionen geht in Österreich steil nach oben. Binnen 24 Stunden steckten sich nach Angaben der Behörden vom Donnerstag in dem Neun-Millionen-Einwohner-Land 8853 Menschen mit dem Virus an.

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