Experte sieht Impfpflicht in Österreich auf wackligen Füssen

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    In Österreich soll am 1. Februar die Impfpflicht eingeführt werden. Diese steht laut Experten jedoch auf wackligen Beinen.

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    Eine Person wird gegen das Omikron BA.1 geimpft. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Österreich soll am 1. Februar die Impfpflicht kommen.
    • Experten sind jedoch der Meinung, diese stehe auf wackligen Füssen.
    • Grund dafür ist die Verbreitung der Omikron-Variante.

    Die in Österreich geplante Corona-Impfpflicht steht nach Einschätzung von Experten durch die Verbreitung der Omikron-Variante rechtlich auf wackeligen Füssen.

    Da die Variante auch für Geimpfte ansteckender sei und sie das Virus ebenfalls verbreiten könnten, sei der Sinn der Massnahme zunehmend fraglich, sagte der Verfassungsjurist Heinz Mayer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wenn die Impfung das Gesundheitssystem nicht ausreichend schützt, denn ist die Impfpflicht nicht zulässig.»

    Regierung sieht Geldstrafen vor

    Statt wie bisher geplant die Impfpflicht am 1. Februar fix einzuführen, könne es angemessener sein, per Gesetz dem Gesundheitsminister die Möglichkeit einzuräumen, einen solchen Schritt jederzeit anzuordnen, sagte Mayer weiter. «Mit Omikron wurden die Karten neu gemischt.» Jedenfalls müsse der Staat alles ihm Zumutbare getan haben, bevor eine Impfpflicht rechtlich zulässig wäre.

    Coronavirus Corona-Impfung
    Eine Fachperson verabreicht eine Impfung gegen das Coronavirus. (Archivbild) - Keystone

    Die österreichische Regierung will mit dem Schritt die mehr als eine Million Menschen ohne Impfschutz zur Injektion drängen. Für Verstösse sind erhebliche Geldstrafen von bis zu 3600 Euro vorgesehen. Bis auf die rechte FPÖ haben alle Parlamentsparteien dem Vorhaben zugestimmt. Rund 70 Prozent der Österreicher gelten aktuell als geimpft. In jüngster Zeit hat die Impfbereitschaft aber deutlich nachgelassen.

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