Boy George scheitert im ESC-Halbfinale in Wien

Maja Bojic
Maja Bojic

Österreich,

Boy George scheitert im ESC-Halbfinale in Wien und verpasst das Finale nach einem Auftritt mit Senhit für San Marino.

Boy George
Boy George trat beim Eurovision Song Contest Halbfinale in Wien auf und verpasste mit seinem Beitrag den Einzug ins Finale. - keystone

Der Sänger, Songwriter und DJ Boy George (64) ist beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest in Wien ausgeschieden. Gemeinsam mit Sängerin Senhit (46) trat er für San Marino mit dem Song «Superstar» auf.

Die Show fand in der Wiener Stadthalle im Rahmen der grossen ESC-Produktion statt. Der «Spiegel» berichtet, dass sich mehrere Länder in diesem Halbfinale für das Finale qualifizierten.

Hat Boy George deiner Meinung nach zu Recht das ESC-Finale in Wien verpasst?

Darunter waren Finnland Griechenland und Island, die sich im Wettbewerb durchsetzten. Der Auftritt von Boy George blieb im Voting ohne ausreichende Punkte für den Finaleinzug.

Boy George und Senhit: Inszenierung und Bühnenbild

Die Performance setzte auf eine stark visuelle Disco-Ästhetik mit Licht- und Glitzereffekten. Die «Rolling Stone» beschreibt den Beitrag als bewusst überzeichnete Retro-Inszenierung im Stil der 1980er-Jahre.

Senhit und Boy George präsentierten sich dabei in einer auffälligen, clubartigen Bühnenstruktur. Die Show kombinierte Spiegel-Elemente, Regenbogenlichter und eine klassische ESC-Grossproduktion.

Auch Pyrotechnik und Catwalk-Sequenzen prägten den Auftritt in der Wiener Stadthalle. Die «Musikexpress» hebt hervor, dass der Beitrag auf maximale visuelle Wirkung ausgelegt war.

Voting und Ergebnis

Im anschliessenden Voting reichte die Performance nicht für den Einzug ins ESC-Finale. Die «Bild» berichtet von sichtbarer Überraschung im Publikum nach der Verkündung der Resultate.

Boy George und Senhit
Boy George trat gemeinsam mit Senhit beim Eurovision Song Contest Halbfinale in Wien auf. - keystone

Die Entscheidung fiel im Zusammenspiel von Jury- und Publikumswertung des Wettbewerbs. Mehrere Länder lagen im Halbfinale eng beieinander und kämpften um wenige Punkte.

Auch Belgien, Schweden, Polen und Kroatien zählten zu den Finalisten dieses Abends. Der Wettbewerb in Wien zeigte insgesamt ein dicht besetztes internationales Teilnehmerfeld.

Kommentare

User #9083 (nicht angemeldet)

Mich wundert eigentlich schon lange nichts mehr, auch wenn ich den Event jedes Jahr schaue, einfach aus Neugier was die Länder zu bieten haben. Das Estland mit Vanilla Ninja nicht weiter gekommen ist finde ich sehr schade, denn die Ladies punkten mit ihrem Song + der Professionalität, aber auch mit ihrer Bühnenshow. Nicht umsonst, sind sie schon seit vielen, vielen Jahren im internationalen Musikbusiness vertreten. Aber vielleicht ist das gerade auch das Problem. O.K. Boy George ist auch als internationaler Künstler/Produzent seit den 80er weltweit bekannt, aber der Song war leider nichts besonderes, und der Auftritt von ihm und der Sängerin war auch nichts besonderes. Ich glaube Moldavien hat sehr gute Chancen, weil der Song Power hat und die Bühnenshow super war. Ebenso Griechenland, einfach weil ausgefallen. Aber auch Israel punktet mit Professionalität und Song. Mal schauen wer es am Schluss schafft.

User #2843 (nicht angemeldet)

So ein hirnloser Event..! Da erinnere ich mich doch gerne an die früheren "Concour eurovision de la chanson" zurück..!

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