Omikron hat sich auch in Frankreich zur vorherrschenden Variante des Coronavirus entwickelt.
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Abbildung von Coronaviren - National Institute of Allergy and Infectious Diseases/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschlands Nachbar kämpft mit deutlich zunehmenden Corona-Neuinfektionen.

Zu Beginn der letzten Woche des Jahres hätten 62,4 Prozent der genaueren Analysen «ein mit der Omikron-Variante kompatibles Profil» aufgewiesen, teilte die französische Gesundheitsbehörde in ihrem am Donnerstagabend veröffentlichten Wochenbericht mit. Vergangene Woche hatte der Anteil demnach noch bei 15 Prozent gelegen.

Mit dieser Ausbreitung der Omikron-Variante war gerechnet worden, da sie hochansteckend ist und sich bereits in anderen europäischen Ländern wie Grossbritannien und Portugal zur vorherrschenden Coronavirus-Variante entwickelte. Die Ausbreitung der Omikron-Variante in Frankreich trug offenbar zu einem deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen bei. Am Mittwoch und Donnerstag überstieg ihre Zahl die Marke von 200.000. Allein an diesen beiden Tagen wurden 1922 weitere Covid-19-Patienten in französischen Krankenhäusern aufgenommen.

Insgesamt sind nach Behördenangaben 18.321 Covid-Patienten in französischen Kliniken. Mehr als 3500 von ihnen müssen auf Intensivstationen behandelt werden. Wegen der steigenden Fallzahlen hatte die französische Regierung am Mittwoch neue Corona-Massnahmen beschlossen.

Unternehmen sollen ihre Angestellten ab dem 3. Januar nach Möglichkeit mindestens drei Tage in der Woche ins Homeoffice zu schicken. Die Regierung in Paris beschloss ausserdem Obergrenzen für Sportveranstaltungen und Konzerte sowie neue Einschränkungen für die Gastronomie: In Bars und Cafés dürfen vom 3. Januar an nur noch an Tischen sitzende Gäste bedient werden.

Auch in Deutschland breitet sich die Omikron-Variante immer weiter aus. In seinem am Donnerstag veröffentlichten Lagebericht führte das Robert-Koch-Institut auf Grundlage von Stichproben auf, dass der Omikron-Anteil bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland in der Kalenderwoche 50 bei 7,4 Prozent gelegen habe - nach 2,5 Prozent in der Vorwoche.

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