Waldbrand

    Waldbrand in Südfrankreich: 5.000 Menschen evakuiert

    Keystone-SDA
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    Frankreich,

    Zum Start einer erneuten Hitzewelle in Frankreich spitzt sich die Waldbrandgefahr im Süden des Landes zu. Die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales kündigte am Abend die Evakuierung von 5.000 Menschen aus Ortschaften in einem Gebirgsmassiv westlich von Perpignan an, wo Feuerwehrkräfte gegen ein sich ausbreitendes Feuer kämpften. 1.650 Hektar Fläche wurden bereits von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen und ein Anwohner und ein Feuerwehrmann wurden lebensgefährlich verletzt, wie der Sender BFMTV berichtete.

    HANDOUT - Die Feuerwehr kämpft gegen einen Waldbrand in Südfrankreich. Foto: -/SDIS13/AP/dpa/Archivbild - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen ...
    HANDOUT - Die Feuerwehr kämpft gegen einen Waldbrand in Südfrankreich. Foto: -/SDIS13/AP/dpa/Archivbild - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen ... - Keystone/SDIS13/AP/-

    Der ausufernde Brand führte auch zu einer Anpassung der dritten Etappe der Tour de France, die am Montag durch die betroffene Region führt und nun ohne Zuschauer und Werbekarawane unterwegs sein wird. «Der Waldbrand von aussergewöhnlichem Ausmass, der derzeit in den Pyrénées-Orientales wütet, erfordert einen massiven Einsatz der Mittel zur Waldbrandbekämpfung unserer Feuerwehr, aber auch der inneren Sicherheitskräfte und aller staatlichen Stellen», sagte Präfekt Regnault de la Mothe. «Die absolute und ganz klare Priorität ist natürlich der Schutz der Bevölkerung, des Eigentums und der Naturräume sowie die Eindämmung des Brandes.»

    Der staatliche Wetterdienst Météo France warnte für Montag vor einer hohen Brandgefahr. Für sieben Departements im Südosten wurde die höchste Warnstufe Rot verhängt, während in 41 weiteren Departements eine hohe Waldbrandgefahr besteht.

    Auch in anderen Regionen Frankreichs brachen bereits Wald- und Vegetationsbrände aus. Auch im Departement Gard wüteten die Flammen. Im Bereich der Gemeinde Lédenon, die zwischen Avignon und Nîmes gelegen ist, musste die Richtung Spanien führende Autobahn A9 wegen eines Feuers örtlich gesperrt werden.

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    Kommentare

    User #2437 (nicht angemeldet)

    In ca. gut einer Woche wird sich die Wetterlage wohl markant ändern und durch vermehrte Regenschauer auch die Trockenheit gemildert werden. Wie schon mehrfach angesagt, formieren sich kleine wendige Atlantiktiefs, um den Sommer per se in der zweiten Julihälfte verblassen zu lassen und damit auch die Trockenheit zu entschärfen: Die Einzelheiten: Diese Woche versucht ein Hoch über Europa eine Blockade aufzubauenzu - bemerkbar durch eine Nordwest - Nordströmung - bevor es überhaupt dazu kommen kann, werden die Tiefs bereits aktiv, sprich der Versuch des Hochs misslingt und die Tiefausläufer übernehmen mehr und mehr die Initiative und könnten sich gar zu Höhentiefs umwandeln. Temperaturmässig diese Woche einige Tage deutlich über 30 Grad ( am höchsten kurz vor Eintreffen der Tiefs) , danach folgt der Wetterwechsel, wann genau ist noch offen - kann sein bereits Samstag / Sonntag, kann auch etwas später sein - Fazit: Spätestens im Verlaufe der zweiten Julihälfte hat das Hoch vorläufig keinen Einfluss mehr auf das Wettergeschehen, denn kleines Tief reiht sich an kleines Tief.

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