Die OECD fordert von den G7-Staaten, dass sie die Wirtschaft durch internationale Lieferketten absichern. Auch der Klimawandel soll vorangetrieben werden.
macron
Frankreichs Präsident Emmanuel beim G7-Gipfel in Biarritz. (Archivbild) - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Die OECD will von den G7-Staaten, dass sie die Weltwirtschaft sicherer machen.
  • Der nächste G7-Gipfel findet im kommenden Juni in Grossbritannien statt.

Die G7-Wirtschaftsmächte sollen nach Ansicht der Industriestaatenorganisation OECD krisenfester werden. Es müssten beispielsweise internationale Lieferketten für die Versorgung der Wirtschaft sicherer gemacht werden.

Dies schrieb die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einem am Dienstag veröffentlichten Vorschlagspapier für den britischen G7-Vorsitz. Der «Gruppe der Sieben» gehören die USA, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Kanada und Japan an.

Regierungen sollen ehrgeizige Klimaziele verfolgen

Wegen der Corona-Krise war die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr nach früheren OECD-Angaben um 3,4 Prozent geschrumpft. Für das laufende Jahr wird ein Wachstum von 5,6 Prozent erwartet.

Regierungen sollten zusammenarbeiten, um verlässliche Weltmärkte abzusichern, schrieb die OECD. Dazu werden auch Rohstoffe mit den sogenannten kritischen Mineralien gezählt. Zu diesen Mineralien gehören etwa das für Batterien nötige Lithium sowie weitere Hightech-Metalle wie seltene Erden.

Regierungen sollten sich nach Ansicht der Organisation zudem auf ehrgeizige Ziele im Kampf gegen den Klimawandel verständigen. Der nächste G7-Gipfel soll im Juni in Grossbritannien stattfinden.

Mehr zum Thema:

Klimawandel Coronavirus Rohstoffe G7-Gipfel Weltwirtschaft