Neujahrskonzert brachte Überraschung für Nézet-Séguin
Beim Neujahrskonzert sorgte Dirigent Yannick Nézet-Séguin mit einer persönlichen Geste und musikalischen Premieren für einen besonderen Moment.

Beim Neujahrskonzert 2026 stand Dirigent Yannick Nézet-Séguin eine emotionale Überraschung bevor. Sein Ehemann Pierre Tourville spielte plötzlich mit.
Der frankokanadische Dirigent Yannick Nézet-Séguin leitete am 1. Jänner 2026 erstmals das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Dabei erlebte der 50-Jährige einen besonders berührenden Moment, wie der «Kurier» berichtet.
Beim legendären Radetzky-Marsch dirigierte Nézet-Séguin fast vollständig aus dem Publikum heraus. Als er auf die Bühne zurückkehrte, stand dort plötzlich sein Ehemann Pierre Tourville mit einer Bratsche.
Philharmoniker planten geheime Aktion
In der Konzertpause klopften mehrere Mitglieder der Wiener Philharmoniker an die Garderobentür des Dirigenten. Sie verlangten ohne weitere Erklärung, mit Tourville zu sprechen, schreibt der «Kurier».
Tourville sass zuvor im Publikum des Wiener Musikvereins neben seiner Schwiegermutter Claudine Nézet. Der Bratschist und Chorleiter, seit 2021 mit Nézet-Séguin verheiratet, wurde von den Orchestermitgliedern heimlich vorbereitet.
Es war das erste Mal, dass ein Ehepartner eines Neujahrskonzertdirigenten mit den Philharmonikern auf der Bühne stand. Nézet-Séguin schrieb auf Instagram: «An einem Tag wie diesem – Musik, Leben und Liebe vereint.»
Neujahrskonzert mit persönlicher Premiere für Nézet
Laut der «Abendzeitung München» ist Tourville nicht nur der Lebenspartner, sondern auch modischer Berater des Dirigenten. Das massgeschneiderte Louis-Vuitton-Outfit für das Konzert stammte aus seiner Hand, berichtet die «New York Times».

Neben der persönlichen Überraschung setzte Nézet-Séguin auch musikalische Akzente. Erstmals erklangen beim Neujahrskonzert zwei Werke von Komponistinnen, wie die «Abendzeitung München» schreibt.












