Die Mittelmeerländer Frankreich, Griechenland, Ägypten und Zypern haben zur Achtung des internationalen Seerechts aufgerufen. Für Stabilität und Sicherheit.
Der Tanker «MT Mercer Street»
Der Tanker «MT Mercer Street» - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Achtung des Seerechts ist massgebend für Stabilität und Sicherheit.
  • Dieser Meinung ist eine Vereinigung der Mittelmeerländer mit Frankreich und Ägypten.
  • Experten sehen diesen Aufruf als Nachricht an die Türkei.

Die Mittelmeerländer Frankreich, Griechenland, Ägypten und Zypern haben zur Achtung des internationalen Seerechts aufgerufen. Nur so könne die Stabilität und Sicherheit in ihrer Region gewährleistet werden, erklärten die Aussenminister der Länder nach einem Treffen in Athen.

Analysten sehen darin eine Nachricht an die Adresse der Türkei. Im östlichen Mittelmeer eskaliert nämlich immer wieder der Streit zwischen Ankara und den zwei EU-Staaten Griechenland und Zypern um dort vermutete Erdgasvorkommen.

Gegenseitige militärische Unterstützung

Ankara spricht - gegen die Bestimmungen des internationalen Seerechtsübereinkommens (UNCLOS) – allen griechischen Inseln ab, einen Festlandsockel zu haben.

Auch die Beziehungen zwischen Ankara und Kairo sowie Paris sind angespannt. Frankreich und Griechenland hatten Ende September ein Abkommen zur gegenseitigen militärischen Unterstützung unterzeichnet, falls ein Drittstaat sie angreifen sollte. Ägypten und Griechenland führen regelmässig gemeinsame Manöver im östlichen Mittelmeer durch.

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