Bei Menschen in Europa finden sich teilweise viele Schadstoffe im Blut. Die Werte seien bedenklich hoch, so eine Studie.
Blut
Die Menschen in Europa sind laut einer vom Umweltbundesamt koordinierten Untersuchung teils bedenklich hoch mit Schadstoffen belastet. - Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Studie hat die Schadstoffe im Blut von Menschen in Europa untersucht.
  • Die Werte seien dabei teilweise bedenklich hoch, zeigt die Auswertung.
  • Auch viele krebserregende Stoffe kommen vor, heisst es.

Manche Gifte sind in Textilien, Pizzakartons oder in der Beschichtung von Pfannen enthalten. Diese reichern sich dann im menschlichen Körper an. Das Umweltbundesamt kommt zu alarmierenden Ergebnissen.

Die Menschen in Europa sind laut einer vom Umweltbundesamt koordinierten Untersuchung teils bedenklich hoch mit Schadstoffen belastet. Es seien fortpflanzungsschädigende Weichmacher in allen untersuchten Kindern und Jugendlichen gefunden worden, teilte das Amt mit.

Chemikalien, die über lange Zeit im Körper anreichern und in Krebsverdacht stehen, seien in hohen Mengen im Blut gefunden worden. Sie werden zum Beispiel in beschichteten Pfannen verwendet. Die Untersuchung wurde Mittwoch und Donnerstag bei einer Konferenz in Brüssel vorgestellt.

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Bei bis zu einem Viertel der untersuchten Jugendlichen sei die Pfas-Konzentration im Körper sehr hoch: «Gesundheitliche Wirkungen können nicht mehr mit ausreichender Sicherheit ausgeschlossen werden». Die Daten zeigten, dass Pfas mit wenigen Ausnahmen verboten werden sollten.

«Dies ist ein giftiges Problem, das alles Leben betrifft», so die Vorstandsvorsitzende der Organisation Chem Trust Europe. Der Verein setzt sich für einen besseren Schutz von Mensch und Umwelt vor problematischen Chemikalien ein. Sie betont, dass gefährliche Chemikalien auch in unseren Lebensmitteln oder der Atemluft gefunden werden können.

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