Mehrere Verletzte in Saporischschja nach russischem Angriff

Keystone-SDA
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Ukraine,

Neue russische Angriffe auf die südukrainische Stadt Saporischschja verletzen mindestens 15 Menschen.

Saporischschja
Die südostukrainische Industriestadt Saporischschja ist regelmässig Ziel russischer Angriffe mit Gleitbomben und Raketen. (Archivbild) - dpa

Bei neuen russischen Angriffen mit Drohnen und Raketen sind in der südukrainischen Stadt Saporischschja nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen verletzt worden. Ärzte kümmerten sich um die Verletzten, teilte der Gouverneur des Gebiets, Iwan Fedorow, bei Telegram mit. «Die Besatzer haben mindestens 20 Drohnen und 8 Raketen auf Saporischschja gefeuert. Mehrere Stockwerke eines Wohnheims sind zerstört», teilte Fedorow mit.

Russland hatte die Region Saporischschja wie die Gebiete Cherson, Donezk und Luhansk schon 2022 annektiert, kontrolliert sie aber nicht komplett. Die Gebietshauptstadt Saporischschja steht weiter unter ukrainischer Kontrolle.

Anhaltende Attacken auf Energieinfrastruktur

Russland hatte in der Nacht erneut in mehreren Teilen der Ukraine auch Wärmekraftwerke unter Beschuss genommen, wie die ukrainischen Behörden mitteilten. Einige Ziele lagen nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe im Westen des Landes. Wegen der ständigen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur kommt es täglich zu Ausfällen bei Strom, Heizung und Wasser.

Der Energieversorger Ukrenergo informierte seine Kunden am Morgen über zeitweise Stromabschaltungen nach den nächtlichen russischen Angriffen – zur Stabilisierung des Elektrizitätsnetzes. Zugleich forderte das Unternehmen die Menschen auf, sparsam mit Energie umzugehen.

Die Ukraine wirft Russland vor, besonders jetzt im Herbst die Menschen mit den Angriffen auf die Energieversorgung zu terrorisieren und in Kälte und Dunkelheit zu stürzen. Moskau führt seit mehr als dreieinhalb Jahren einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland.

Kommentare

User #2538 (nicht angemeldet)

Und jetzt.. Bitte alle Fakten..!

User #3784 (nicht angemeldet)

Die Ukraine könnte die Donbass Region aufgeben. Bis das entmient und wieder bewohnbar ist dauert Jahrzehnte - und wird bezahlt von wem ? Es wäre wohl schlauer, die Russen aus der Krim zu befördern und eine der russischen Angriffs-Zangenbacken dauerhaft wegzubrechen um den Schwarzmeeranschluss zu festigen.

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