NATO

Selenskyj hofft auf Erfolg beim Nato-Gipfel

Keystone-SDA
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Ukraine,

Nach dem verheerenden russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew setzt Präsident Wolodymyr Selenskyj grosse Hoffnungen in den Nato-Gipfel in Ankara. Der Gipfel dürfe nicht nur «leere Worte» hervorbringen, sondern mehr Schutz für die Ukraine, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. «Es war ein brutaler Angriff», beschrieb er die russischen Drohnen- und Raketenattacken gegen Kiew und das Umland in der Nacht zum Montag. Es seien 22 Menschen getötet und rund 90 weitere verletzt worden.

Wolodymyr Selenskyj
Selenskyj (Archivbild) - keystone

Trotz guter Abschussquoten der Flugabwehr gegen russische Drohnen und Marschflugkörper sowie Raketen gebe es klare Mängel. «Wenn die entsprechenden Abwehrmittel vorhanden sind, erzielen unsere Soldaten wirklich hohe Abschussquoten, und genau damit lässt sich das Problem bei den ballistischen Raketen erklären: Es gibt nicht genügend Abwehrmittel», sagte Selenskyj. Er beklagte einmal mehr das Fehlen von Munition für die Patriot-Abwehrsysteme.

«Es ist einfach Unsinn, dass die Produktion in der heutigen Welt bislang nicht so weit ist, wie es tatsächlich notwendig wäre, um die Menschen vor ballistischem Terror zu schützen», sagte er. Selenskyj deutete an, dass die Ukraine selbst Patriot-Raketen herstellen könne – sie bräuchte dafür aber die Lizenzen und Zustimmung der USA.

Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr beklagte Selenskyj, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter.

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Kommentare

User #5035 (nicht angemeldet)

Furchtbar, das Foto.

User #2347 (nicht angemeldet)

Statt erneut Waffen einzufordern würde er lieber mal die paar Quadratkilometer des dünn besiedelten Landes abgeben und Ruhe ist.... Aber dann kann er nix mehr fordern!

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