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    Künstlerkollektiv entsorgte AfD-Flyer

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    Deutschland,

    Die AfD beauftragt einen Dienstleister, den es gar nicht gibt - Tausende Flyer landen deshalb wohl im Müll. Das «Zentrum für politische Schönheit» will dahinter stecken.

    Flyer der AfD sollen im Wahlkampf nicht verteilt worden sein. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild
    Flyer der AfD sollen im Wahlkampf nicht verteilt worden sein. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das «Zentrum für politische Schönheit» (ZPS) ist nach eigenen Angaben verantwortlich für eine Aktion, mit der die AfD im Wahlkampf hinters Licht geführt worden war.

    Das Künstlerkollektiv teilte am Dienstag mit, es habe einen «Flyerservice Hahn» gegründet und der AfD angeboten, als Dienstleister Werbematerial für sie zu verteilen. Anstatt das Material zu verteilen, habe das ZPS die fünf Millionen Flyer von verschiedenen Kreisverbänden der Partei gesammelt, um sie später zu entsorgen.

    AfD will Strafanzeige stellen

    Der genaue Umfang des entstandenen Schadens sei noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher der Partei auf Anfrage. Am vergangenen Freitag hatte die AfD von mehr als einer Million nicht verteilter Wahlkampf-Flyer gesprochen. AfD-Spitzenkandidat Tino Chrupalla hatte zwei Tage vor der Wahl erklärt: «Diese beispiellose Aktion trifft nicht nur die AfD. Hier ist bereits jetzt ein erheblicher Schaden für die Demokratie eingetreten.»

    Die AfD hatte bereits am Freitag mitgeteilt, ein Dienstleister habe mehreren Kandidaten und Kreisverbänden der Partei vor einigen Wochen zu günstigen Konditionen angeboten, das Werbematerial an Haushalte zu verteilen. Wenige Tage vor der Wahl habe sich dann jedoch herausgestellt, dass dieser Dienstleister gar nicht existiere, die Partei somit getäuscht worden sei. Die AfD kündigte an, zeitnah eine Strafanzeige stellen zu wollen.

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