AfD

    Neue Umfrage: AfD bei 30 Prozent – Union fällt auf 18 Prozent

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Die AfD erreicht in einer Insa-Umfrage bundesweit erstmals die 30-Prozent-Marke – und die Union fällt gleichzeitig auf ein Tief.

    Merz weidel
    Für die Union sieht es nicht gut aus, für die AfD hingegen schon. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Union udn AfD erreichen bei einer Umfrage neu Höchst- beziehungsweise Tiefstwerte.

    Die AfD legt im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu, CDU und CSU verlieren einen Punkt und kommen nur noch auf 18 Prozent. Damit liegt die AfD in der Erhebung des Insa-Instituts für «Bild» zwölf Punkte vor der Union von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

    Für beide Parteien sind dies innerhalb der Insa-Daten bisherige Höchst- beziehungsweise Tiefstwerte. Einzelne andere Institute haben diese Werte bei der sogenannten Sonntagsfrage aber schon gemessen: So lag die Union Mitte September bereits bei YouGov bei 18 Prozent und die AfD zur selben Zeit beim Institut GMS bei 30.

    Bei jüngeren Messungen anderer Institute lag die AfD teilweise bis zu vier Punkte niedriger, die Union bis zu fünf Punkte höher.

    In der Historie hatte die Union schon einmal annähernd tief gelegen: Im Oktober 2021 hatte Insa für sie 18,5 Prozent gemessen.

    In der aktuellen Erhebung unter 1.202 Befragten liegen SPD (unverändert) und Grüne (minus eins) gleichauf bei 14 Prozent. Die Linkspartei verharrt bei 10 Prozent. BSW und FDP liegen mit je 4 Prozent unter der Fünf-Prozent-Marke.

    Rechnerisch wären daher bei Insa Mehrheiten bei den Mandaten bereits mit weit weniger als 50 Prozent der Stimmen gegeben. Unter den gegebenen politischen Rahmenbedingungen wären Zweierbündnisse aber ausgeschlossen, reichen würde es nur für eine Dreierkoalition aus Union, SPD und Grünen.

    Die gemessene Unzufriedenheit ist zugleich hoch: Jeweils 79 Prozent äusserten sich über die Arbeit des Kanzlers und über die der Bundesregierung insgesamt unzufrieden.

    Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Hinzu kommt die Spannbreite möglicher Abweichungen: Insa gibt die maximale Fehlertoleranz mit plus/minus 2,9 Prozentpunkten an.

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    Kommentare

    User #3345 (nicht angemeldet)

    Das blendet der noble Herr aus. Er ist grad am Milliarden verteilen in kiev

    User #3345 (nicht angemeldet)

    Je länger der Herr am Sessel klebt, je besser kommt es für AFD. In seinem denken gefangen verrennt et sich vollgas weiter

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