Krankenkassen

    Krankenkassen: Beitragsschock trifft Millionen Versicherte

    Gerrit Fredrich
    Gerrit Fredrich

    Deutschland,

    Höhere Beiträge bei weniger Leistung: Krankenkassen stehen 2025 unter beispiellosem Druck.

    Krankenkasse
    Seit 30 Jahren ist die Krankenkasse Pflicht: Seither haben sich die Prämien mehr als verdreifacht. - Keystone

    Die gesetzlichen Krankenkassen stehen vor einer dramatischen Finanzlücke. Experten sehen für 2025 eine Lücke von mehr als 14 Milliarden Euro (13 Milliarden Franken). Fast alle Kassen werden ihren Beitrag erhöhen oder haben es schon getan.

    Der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigt von 1,7 Prozent auf 2,5 Prozent. Das Bundesministerium für Gesundheit hat die entsprechende Erhöhung um 0,8 Prozentpunkte offiziell bekanntgegeben, meldet der «Paritätische Wohlfahrtsverband».

    Versicherte müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen

    Viele Krankenversicherte müssen sich 2025 auf spürbare Beitragserhöhungen einstellen, warnt das «ZDF». Die Bandbreite der kassenindividuellen Zusatzbeiträge reicht von 2,18 bis 4,4 Prozent.

    Ende 2024 steht ein Minus von 6,2 Milliarden Euro bei den Krankenkassen, berichtet «ottonova».

    Bereitet dir der Anstieg der Krankenkassenprämien Sorgen?

    Die Finanzreserven der Kassen schrumpften gleichzeitig auf 2,1 Milliarden Euro. Der Chef der Techniker Krankenkasse bezeichnete die Finanzlage als dramatisch.

    Regierung plant Notfallmassnahmen für Krankenkassen

    Die Bundesregierung reagiert mit einem Hilfsprogramm auf die Krise. Für die kommenden Jahre plant sie, den Krankenkassen ein Darlehen von je 2,3 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.

    Diese Massnahme soll kurzfristig helfen, die Kassen zu stabilisieren.

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    Krankenkassen stehen 2025 unter beispiellosem Druck. - Depositphotos

    Die Zuschüsse des Bundes an die Krankenkassen für Bürgergeldbezieher sollen auf neuer Grundlage berechnet werden, meldet der «Bundestag». Ferner soll der Bundeszuschuss entsprechend den veränderten Ausgaben dynamisiert werden.

    Für 2026 wird ein Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags auf über 3,0 Prozent erwartet. Die Kassen stehen vor der Herausforderung, trotz steigender Kosten die Versorgung sicherzustellen.

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    Kommentare

    User #7779 (nicht angemeldet)

    Ich bin so selten beim Arzt aber letztens beim HNO Arzt keine 5 Minuten nur reden kurz in den Mund reingeschaut und eine Rechnung von über 300 CHF erhalten. Das ist ja verrückt was man hier in der Schweiz bezahlen muss. In Österreich und Deutschland ist sowas gedeckel bei uns in der Schweiz sollte man auch sowas deckeln!

    User #1715 (nicht angemeldet)

    Nicht immer nur reden, sondern handeln,nicht alles auf die lange Bank schieben,so kann es nicht weiter gehen!!!!!!!!!!!!

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