Tatort

    «Tatort»-Fall «Blinder Fleck» sorgt für geteilte Urteile und Kritik

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Zürich,

    Der Zürcher «Tatort» «Blinder Fleck» sorgt in der Medienkritik für geteilte Urteile und gilt als erzählerisch überladen.

    «Tatort» «Blinder Fleck»
    Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher, links) und Tessa Ott (Carol Schuler) entdecken am Tatort die sechsjährige Ella (Maura Landert). - ARD

    Die ARD zeigt den Zürcher «Tatort» mit dem Titel «Blinder Fleck» als Wiederholung im Sommerprogramm. Die Episode stammt ursprünglich aus dem Jahr 2023 und lief erneut im Sonntagabendprogramm.

    Im Zürcher Oberland werden drei Menschen erschossen, während ein Kind als einzige Zeugin überlebt. Die Ermittlerinnen Grandjean und Ott verfolgen Spuren zwischen Softwareprojekt, Drohnen und Kriegsvorgeschichte.

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    Laut dem «Stern» gilt der Fall als komplex aufgebaut und mit zahlreichen Figuren überladen dargestellt. Die Redaktion vergibt drei von fünf Punkten und sieht strukturelle Schwächen in der Erzählweise.

    Kritik an Erzählstruktur und Tempo

    Die «TV Movie» beschreibt den Fall als einen der langweiligsten Zürcher «Tatort»-Episoden der vergangenen Jahre. Besonders kritisiert wird ein zäher Erzählfluss ohne klar erkennbare dramaturgische Spannung.

    Auch die Vielzahl paralleler Handlungsstränge erschwert laut Kritik die Orientierung im Verlauf der Handlung. Vergangenheit im Balkankrieg und Zukunftstechnologien werden dabei gleichzeitig miteinander verknüpft.

    Der «T-online» zufolge spielen zusätzlich Drohnen und Gesichtserkennung eine zentrale Rolle in der Ermittlungsstory. Die Spuren führen in ein Umfeld aus technischer Entwicklung und wirtschaftlichen Interessen.

    Figuren und Ermittlungsansätze im Fokus

    Grandjean und Ott verfolgen im Fall unterschiedliche und teilweise getrennte Ermittlungsansätze. Eine der Kommissarinnen betreut das traumatisierte Kind am Tatort.

    Die andere konzentriert sich auf klassische Spurensicherung und Ermittlungsarbeit. Die Inszenierung setzt auf Drohnenaufnahmen und weite Landschaftsbilder der Schweiz.

    «Tatort»Maria Furtwängler
    Maria Furtwängler steht auch im neuen «Tatort» als Charlotte Lindholm im Mittelpunkt. - ard

    Diese visuellen Elemente prägen die Bildsprache des Zürcher «Tatort». In der Medienkritik werden diese Stilmittel jedoch unterschiedlich eingeordnet und bewertet.

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    Kommentare

    User #4835 (nicht angemeldet)

    ARD, ZDF und SRF stopfen das Sommerloch mit langweiligen Wiederholung. Für was zahle ich Serafe ?! Es nervt einfach nur und ist sehr peinlich! 🤡 🤪

    User #6043 (nicht angemeldet)

    auch bei uns in der Schweiz zeigen sie 3Monate lang nur Wiederholungen

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