Krieg

Kiew feiert Unabhängigkeitstag trotz Kriegszeiten

Juli Rutsch
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Ukraine,

Die Ukraine feierte trotz anhaltender Kämpfe am Sonntag ihren Unabhängigkeitstag. Das Land setzte mit ihrem Feiertag ein sichtbares Zeichen des Widerstands.

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Die Ukraine feierte trotz Krieg ihren Unabhängigkeitstag und bekam viel Unterstützung aus deutschen Städten, wie hier in Hamburg. - keystone

Die Ukraine feierte am Sonntag den 34. Unabhängigkeitstag. Seit der Loslösung von der Sowjetunion bleibt dieses Datum ein Symbol der Hoffnung und Selbstbehauptung, berichtet die «Tagesschau».

Die Feiern fanden inmitten des russischen Angriffskrieges statt, der seit Februar 2022 das Land schwer belastet. In seiner Ansprache lobte Präsident Wolodymyr Selenskyj den unerschütterlichen Geist der Bevölkerung.

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«Wir werden eine Ukraine schaffen, die genügend Kraft und Potenz hat, um in Sicherheit und Frieden zu leben», versprach Selenskyj am Unabhängigkeitstag laut der «Tagesschau». - keystone

Das Land habe ein neues Selbstbewusstsein gewonnen, das aus dem ständigen Kampf um die Freiheit erwachse, so die «Tagesschau». Zentrale Veranstaltungen gab es am Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew.

Russland greift weiterhin an

Die Feiern wurden von erneuten Drohnenangriffen überschattet. Russische Streitkräfte griffen gleichzeitig Ziele in der Ukraine an.

Die ukrainische Armee reagierte mit Angriffen auf Treibstofflager und Militärflugplätze.

Zeichen der Solidarität am Unabhängigkeitstag

Nicht nur in der Ukraine, auch in deutschen Städten fanden Demonstrationen für die Unterstützung des Landes statt. In Hamburg zogen rund 1000 Menschen unter ukrainischen Flaggen durch die Innenstadt, berichtet der «NDR».

Viele von ihnen sind Geflüchtete, die in den letzten Jahren Schutz suchten. Auch in Nordrhein-Westfalen kam es zu Kundgebungen und Konzerten.

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In Hamburg zeigten sich am Unabhängigkeitstag tausende Menschen solidarisch mit der Ukraine. - keystone

Die Veranstaltungen sollten den Wunsch nach Frieden und Freiheit unterstreichen, so der «WDR».

Internationale Unterstützung und Warnungen

Auch international erhielt die Ukraine zahlreiche Zusagen. Der britische Premierminister Keir Starmer sicherte Kiew erneut langfristige Unterstützung zu, wie «Rainews» berichtet.

Gleichzeitig warnte die US-Botschaft vor einer erhöhten Gefahr russischer Angriffe rund um den Feiertag. Experten sehen im diesjährigen Unabhängigkeitstag mehr als eine Feier.

Er ist zu einem Zeichen für den Willen zur Selbstbehauptung geworden. Der Feiertag steht für den Mut und Widerstand des Landes in schweren Zeiten.

Kommentare

User #4643 (nicht angemeldet)

Und der schweizer Scharfschütze Avi Motola wurde wieder nicht gewürdigt...

User #6350 (nicht angemeldet)

«Der Krieg» meint der ukrainische Präsident Selenkyj, «habe zu einem neuen Selbstwertgefühl der Ukrainer geführt, die sich nicht mehr auf den guten Willen anderer verliessen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand nähmen und bereit seien, für ihre Freiheit zu kämpfen.» ||| Möglich! - oder auch nicht! Aber woher will Selenskyj das wissen? Fand je eine Umfrage statt? Was meinen seine Soldaten dazu, wenn sie ehrlich ihre Meinung sagen dürften? Was meinen all die Mütter und Väter dazu, die (neu) ihre 25-jährigen Söhne nun auch noch in den heroischen Krieg ziehen lassen müssen?

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