Jede fünfte Firma bietet Mitarbeitern Corona-Tests an

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    Deutschland,

    Je grösser das Unternehmen, desto häufiger gibt es Teststrategien: Die Wirtschaft stellt sich auf das Arbeiten mit der Pandemie um.

    Eine Koordinierungshelferin bereitet die Auswertung eines Corona-Schnelltests vor. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolfoto
    Eine Koordinierungshelferin bereitet die Auswertung eines Corona-Schnelltests vor. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolfoto - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Knapp jedes fünfte Unternehmen in Deutschland bietet seinen Mitarbeitern nach einer Umfrage aktuell regelmässig Corona-Tests an.

    Genau sind dies 19 Prozent der Betriebe, während 28 Prozent der Firmen planen, dies in Kürze zu tun. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Ergebnisse liegen der Deutschen Presse-Agentur vor.

    Unter den Betrieben, die nicht testen, befinden sich auch viele Firmen, deren Beschäftigte komplett im Homeoffice sind beziehungsweise die vom Lockdown betroffen sind - also Branchen wie die Gastronomie.

    Je grösser die Unternehmen sind, desto häufiger gibt es laut Umfrage vorhandene Teststrategien oder entsprechende Pläne. Bei den Grossunternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten testen demnach bereits 40 Prozent der Unternehmen. Weitere 39 Prozent in dieser Kategorie gaben an, in Kürze zu starten.

    Insgesamt haben rund die Hälfte der Betriebe noch keine konkreten Pläne für eine Teststrategie. Für fast ein Drittel von ihnen stellt sich diese Frage aktuell nicht - denn 23 Prozent der Betriebe arbeiten laut Umfrage ausschliesslich im Homeoffice. Neun Prozent befinden sich derzeit im kompletten Lockdown.

    Die Spitzen der deutschen Wirtschaft hatten nach einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt, die Corona-Tests bei den Beschäftigten in Deutschland erheblich auszuweiten.

    An der aktuellen Unternehmensbefragung beteiligten sich über die Industrie- und Handelskammern 8000 Unternehmen aller Branchen und Regionen. Die Umfrage ist Teil der Initiative zur Ausweitung des Testangebots von folgenden Verbänden: DIHK, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesverband der Deutschen Industrie und Zentralverband des Deutschen Handwerks.

    Als zentrale Herausforderung beim Entwickeln von Corona-Teststrategien nannten Firmen in der Umfrage mangelnde Informationen zum Umgang mit Tests in den Betrieben. 42 Prozent derjenigen Unternehmen, die bislang noch nicht testen beziehungsweise in Kürze testen wollen, beklagten eine mangelnde Informationslage. 24 Prozent dieser Firmen gab an, es fehle ein passendes Schulungsangebot für die betriebsinterne Durchführung von Tests. 23 Prozent gaben an, Tests könnten nicht beschafft werden, da Anbieter nicht liefern.

    Von den Unternehmen, die ihre Beschäftigten bereits testen, wünschen sich rund die Hälfte der Betriebe finanzielle Unterstützung. Besonders für kleine und mittlere Betriebe stellten die Kosten ein Problem dar, hiess es.

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