Schweizer Luftverkehr übertrifft Vor-Corona-Niveau bei Passagieren

Keystone-SDA
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Zürich,

Der Schweizer Luftverkehr hat bei den Passagierzahlen erstmals das Niveau vor der Corona-Pandemie übertroffen. Gleichzeitig nahmen die CO2-Emissionen wieder zu.

Luftfahrt
2025 verzeichnete die Schweizer Luftfahrt erstmals mehr Passagiere als vor der Corona-Pandemie. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Passagierzahlen im Schweizer Luftverkehr übertrafen 2025 das Vor-Corona-Niveau.
  • Mit den steigenden Passagierzahlen stieg auch der CO2-Ausstoss an.
  • Die Zahl der Unfälle und schweren Vorfälle sank.

Während 2025 sowohl Passagierzahlen als auch CO2-Emissionen im Schweizer Luftverkehr anstiegen, wurden deutlich weniger Unfälle und schwere Vorfälle registriert.

Knapp 60 Millionen Passagiere nutzten 2025 den Linien- und Charterverkehr auf Schweizer Flughäfen. Das waren 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem waren es mehr als die 58,6 Millionen Passagiere von 2019, wie aus der Zivilluftfahrtstatistik des Bundesamts für Statistik hervorgeht.

Zürich verzeichnete ein Plus von 4,4 Prozent auf 32,5 Millionen Passagiere, Basel-Mulhausen eines von gut 8 Prozent auf 9,6 Millionen. In Genf blieb die Zahl mit 17,7 Millionen nahezu stabil.

Die Zahl der Starts und Landungen im Linien- und Charterverkehr stieg um knapp 3 Prozent auf rund 451'000. Sie lag damit aber weiterhin unter den knapp 470'000 Flugbewegungen von 2019, dem Jahr vor dem Start der Corona-Pandemie. Besonders stark nahm der Verkehr in Basel-Mulhausen und Zürich zu, während Genf einen leichten Rückgang verzeichnete.

Durchschnittliche Auslastung leicht gesunken

Die von Passagieren insgesamt zurückgelegte Strecke erhöhte sich um gut 6 Prozent. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Sitzplätze von 82 auf 79 Prozent. Besonders deutlich war der Rückgang auf Verbindungen nach Nordamerika und Asien.

Mit der Erholung des Luftverkehrs nahm auch der Treibstoffverbrauch zu. In der Schweiz wurden 2025 rund 1,83 Millionen Tonnen Flugtreibstoff getankt, nach 1,77 Millionen Tonnen im Vorjahr. Die daraus berechneten CO2-Emissionen stiegen um knapp 3 Prozent auf 5,74 Millionen Tonnen. Auch die Stickoxid-Emissionen legten zu.

Fliegst du gerne?

Deutlich zurück ging dagegen die Zahl der Unfälle und schweren Vorfälle mit in der Schweiz registrierten Luftfahrzeugen. Sie sank von 23 auf 10. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, nach fünf im Vorjahr. Die Zahl der erheblich Verletzten verringerte sich von sieben auf fünf.

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Kommentare

User #2487 (nicht angemeldet)

Höchste Zeit Flugtreibstoffe voll zu versteuern. Sollen die Luftverpwster ihre Schäden wenigstens bezahlen.

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