EU

Italien und Dänemark verlangen Migrations-Notfallplan für EU

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Belgien,

Angesichts der sich zuspitzenden Lage im Nahen Osten fordern Italien und Dänemark die EU auf, sich auf eine Migrationskrise vorzubereiten. «Wir dürfen eine Wiederholung der Flüchtlings- und Migrationsbewegungen in die EU, wie wir sie in den Jahren 2015–2016 erlebt haben, nicht riskieren», schreiben die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in einem Brief.

Flagge EU
EU-Flaggen wehen im Wind. - Keystone

Das Schreiben, datiert auf den Tag vor dem EU-Gipfel in Brüssel, richtet sich an die EU-Kommission sowie die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer. Zunächst hatte die «FAZ» darüber berichtet.

Die beiden Regierungschefinnen fordern die EU-Kommission auf, einen Mechanismus zu prüfen, der im Falle grosser Migrationsbewegungen als «Notbremse» fungieren könnte. Als Beispiel für eine mögliche Massnahme nannte Frederiksen im dänischen Fernsehen eine Regel zur Abweisung von Asylsuchenden direkt an der Grenze.

Besonders aus Syrien flohen Mitte der 2010er Millionen Menschen nach Europa, viele auch nach Deutschland. Zuletzt hatten internationale Organisationen und die EU-Kommission keine Anzeichen für grössere Fluchtbewegungen aus Nahost in Richtung Europa gesehen. In der Region gibt es aber bereits Millionen Vertriebene, deren humanitäre Lage sich zuspitzt.

Um die massenhafte Flucht vieler Menschen aus dem Nahen Osten in Richtung Europa zu verhindern, sollte nach Ansicht der beiden Regierungschefinnen vor allem Hilfe vor Ort geleistet werden. «Wir können mehr Menschen besser und effizienter helfen, indem wir Unterstützung direkt in ihren Herkunftsregionen leisten», heisst es in dem Brief.

Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen befindet sich gerade mitten im Wahlkampf vor der dänischen Parlamentswahl am kommenden Dienstag (24. März). Die Parteien in Dänemark versuchen sich seit langem mit Forderungen nach einer immer strengeren Migrationspolitik zu überbieten.

Mehr zum Thema:

Kommentare

edelweisz

2025 wurden 16'100 Personen aus der CH kommend, die Einreise in die EU verweigert und in die CH zurückgewiesen. Umgekehrt hatten CH-Grenzwächter 2025 ca. 3'200 Personen die Einreise verweigert und zurück in DE, IT, FR oder AT geschickt. Anstelle auf Schmuggel-Zigaretten, sollten Grenzwächter besser auf illegale Einreisen achten.

User #2680 (nicht angemeldet)

Und für die Flüchtlingskrise 2015 hat Mutti Merkel kürzlich den höchsten Europäischen Verdienstorden erhalten. Politiker sind schon eine ganz spezielle, unvernünftige Gattung.

Weiterlesen

Wetter
36 Interaktionen
Bis zu 33 Grad
koch kolumne
242 Interaktionen
Koch

MEHR IN NEWS

Domenic Schneider GLP Liestal
Schneider (GLP BL)
Philippinen
Gebäudeeinsturz
israel hauptquartier
Frieden auf Rückzug
Donald Trump Iran Deal
9 Interaktionen
Märkte im Aufwind

MEHR EU

asd
107 Interaktionen
Kiew/Berlin
30 Interaktionen
Brüssel
eu mexiko
6 Interaktionen
Mexiko-Stadt
46 Interaktionen
Bern

MEHR AUS BELGIEN

8 Interaktionen
Brüssel
Dünger
9 Interaktionen
Brüssel
8 Interaktionen
Brüssel
90 Interaktionen
Brüssel