Beste Frisur beim europäischen Vokuhila-Wettbewerb gekürt

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Belgien,

«Vorne fürs Geschäft, hinten für die Party» – unter diesem Motto hat am Wochenende im belgischen Audregnies der jährliche europäische Vokuhila-Frisurenwettbewerb stattgefunden.

Am Wochenende fand im belgischen Audregnies der jährliche europäische
Vokuhila-Frisurenwettbewerb statt.Im Bild ein Teilnehmer des Swiss Mullet Cup vom Oktober 2024. (Symbolbild)
Am Wochenende fand im belgischen Audregnies der jährliche europäische Vokuhila-Frisurenwettbewerb statt.Im Bild ein Teilnehmer des Swiss Mullet Cup vom Oktober 2024. (Symbolbild) - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Hunderte Teilnehmende feierten den markanten Haarschnitt, bei dem die Haare an Stirn und Seiten kurz gehalten sind, während der hintere Teil ausufern darf. Gewinner des Wettbewerbs um die beste Frisur war ein Duo: Bérénice (44) und Samuel (46) traten unter dem Künstlernamen «BesaMulet» an.

«Mulet» oder "" ist die französische beziehungsweise englische Bezeichnung für den Vokuhila. Die «Vorne kurz, hinten lang»-Frisur war besonders in den 1980er-Jahren populär. Bekannte Träger waren etwa der Fussballer Rudi Völler oder Pop-Legende David Bowie.

Der diesjährige Wettbewerb war bereits die vierte Mullet-Meisterschaft in Europa. Den Teilnehmern, von denen einige aus Frankreich, Spanien oder England angereist waren, ging es dabei nicht nur um den Spass – für einige ist die Frisur zu einer Lebenseinstellung geworden.

«Der Mullet ist offen – gegenüber anderen, gegenüber Andersartigkeit, gegenüber dem Abenteuer. Er hat eine wilde Seite», sagte Wettbewerbssprecher David Hubert, bekannt unter dem Pseudonym Edgar Funkel.

Jury-Mitglied Lolita Demoustiez, bekannt als Dalita, hob hervor, dass im Wettbewerb nicht nur der Haarschnitt, sondern auch die Persönlichkeit der Träger gewürdigt werde, weshalb die Teilnehmer auch einen Fragebogen mit Angaben zu ihrer Person ausfüllen mussten.

Der 60-jährigen Belgierin Christine hat der Mullet nach eigenen Worten aus einer Lebenskrise geholfen. «Es fühlt sich einfach grossartig an, und ich habe noch immer keine Antidepressiva genommen. Es lebe der Mullet», sagte die silberhaarige Wettbewerbsteilnehmerin.

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